Hommage ans Ballett
Neu im Kino: "The Company - Das Ensemble"

Robert Altman ist 78 und macht noch immer wunderbare Filme. Zu seinen erfolgreichen Filmen zählt die Militär-Satire "Mash", zu seinen schönsten zählen das Hollywood-Drama "The Player" und der Los-Angeles-Film "Short Cuts".

Die Mythen des amerikanischen Westens oder der Country-Musik ("Nashville") reizten ihn ebenso wie die Welt der Mode. Und jetzt die Welt des Balletts - das Joffrey Ballett in Chicago. Robert Altman beobachtete es ein Jahr lang mit einer beweglichen Kamera: die Vorbereitung eines neuen Projekts, die Proben und die Aufführungen, die Hoffnungen und die Enttäuschungen, die beginnenden und die endenden Karrieren, vor allem zeigt er, wie hart das Leben der Tänzer ist.

Er drehte zugleich aber auch einen Spielfilm: mit der Schauspielerin Neve Campbell (die ihre Karriere als Ballett-Tänzerin begonnen hatte, und die im Film alle Szenen selbst tanzt) in der Rolle einer vielversprechenden jungen Tänzerin, mit Malcolm McDowell als künstlerischer Leiter des Ensembles, der auch mit den kommerziellen Aspekten umgehen muss (natürlich fehlt der Company stets das Geld). Und mit James Franco, mit dem Neve Campbell eine schöne Liebesgeschichte hat.

Schwer zu sagen, was hier Wirklichkeit ist und was Fiktion - beides ist auf faszinierende Weise ineinander gemischt. Auch ist Robert Altmans Blick freundlich und liebevoll geworden: Er sieht seine Menschen mit Zuneigung und Wärme. Sein Film ist eine wunderschöne Hommage an die Welt des Balletts.

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