Im Richard-Wagner-Museum
Alles dreht sich um den „Ring“

Wagner-Fans kennen seit Wochen kaum ein anderes Gesprächsthema als die Neuinszenierung von Richard Wagners Hauptwerk. Im Richard-Wagner-Museum in Bayreuth können sich sich das Warten bis zur ersten Aufführung verkürzen. Hier ist am Montag eine Sonderausstellung zur 130-jährigen Geschichte der „Ring“- Aufführungen eröffnet worden.

HB BAYREUTH. Die Schau im Markgräflichen Opernhaus mit dem Titel „Die Szene als Modell“ zeigt Skizzen, Entwürfe und Requisiten zu den verschiedenen Inszenierungen von Wagners Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ am „Grünen Hügel“. Im Rahmen der Ausstellung sind erstmals Bühnen-Modelle der „Ring“-Uraufführung aus dem Jahr 1876 zu sehen. Dabei handelt es sich um 14 originale Ölskizzen, die der Wiener Landschaftsmaler Joseph Hoffmann gemalt hatte. In einem weiteren Raum können Entwürfe für die Bühnenbilder besichtigt werden.

Am Schauplatz der Ausstellung, dem Markgräflichen Opernhaus, fand am 22. Mai 1872, Richard Wagners 59. Geburtstag, die Feier zur Grundsteinlegung des Festspielhauses statt. Die Sonderausstellung „Ring des Nibelungen“ ist bis zum Ende der Richard-Wagner-Festspiele am 28. August zu sehen.

Die 95. Bayreuther Festspiele werden an diesem Dienstag (25. Juli) mit einer Wiederaufnahme der Oper „Der fliegende Holländer“ eröffnet. Von Mittwoch an stehen die Premieren der „Ring“-Neuinszenierung durch den Dramatiker Tankred Dorst auf dem Spielplan.

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