Improvisationstheater
Halbfinale bei der Theatersport-WM

Im Improvisationstheater gelten besondere Regeln, an allem darf man sich vergreifen: an den klassischen Dramen, an der Bibel und sogar an der Fußball-WM. Mit der Theatersport-WM machen die Theaterleute dem Sportgroßereignis kräftig Konkurrenz. Die Mannschaften des Halbfinale sind in der kreativen Disziplin gänzlich andere als beim Fußball in Dortmund und München.

HB NÜRNBERG. In der parallel zur Fußball-Weltmeisterschaft veranstalteten Theatersport-WM hat sich rund eineinhalb Wochen nach dem Start das Teilnehmerfeld stark gelichtet. Inzwischen seien nur noch die Improvisationstheater-Gruppen aus Österreich, Kanada, Belgien und Kolumbien im Rennen, teilten die Veranstalter am Dienstag in Nürnberg mit. Das Theatersport-Championat ist Teil des Kunst- und Kulturprogramms der Bundesregierung zur Fußball-WM. Es wird von der DFB-Kulturstiftung gefördert.

Österreich treffe im Halbfinale an diesem Donnerstag (6. Juli) in Dortmund auf Kanada, Belgien am selben Tag in Nürnberg auf Kolumbien, hieß es. Das Finale findet am Freitag (7. Juli) im Theater am Kurfürstendamm in Berlin statt. Insgesamt hatten an dem Turnier 16 Improvisationstheater-Gruppen aus aller Welt teilgenommen.

Die Wettbewerbe bestehen darin, dass je zwei Gruppen gleichzeitig auf der Bühne auftreten - ohne Text, Absprachen oder Regieanweisung. Die Vorschläge für das Geschehen auf der Bühne kommen allein vom Publikum. So ist denkbar, dass die Darsteller dazu aufgefordert werden, die jüngste Begeisterung über einen Sieg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft als Kurz-Oper aufzuführen. Das Publikum entscheidet per Abstimmung, welche der beiden Theatergruppen die bessere Inszenierung geliefert hat. Ein Moderator führt durch das Programm, ein Musiker begleitet die Akteure, ein Schiedsrichter überwacht die Einhaltung der Regeln.

www.theatersport-wm.de

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