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„In deinen Händen“: Dogma-Film über eine Gefängnisseelsorgerin

Kann sich Gefängnisseelsorgerin Anna (Ann Eleonora Jorgensen) in die Hände der Kriminellen Kate (Trine Dyrholm) begeben, die als Drogensüchtige ihr Kind verdursten ließ? Darf eine Theologin ihr vermutlich behindertes Kind abtreiben lassen? Muss eine Frau das Schicksal hinnehmen, kein Kind zu bekommen, oder darf sie einem Wunder auf die Sprünge helfen?

dpa HAMBURG. Kann sich Gefängnisseelsorgerin Anna (Ann Eleonora Jorgensen) in die Hände der Kriminellen Kate (Trine Dyrholm) begeben, die als Drogensüchtige ihr Kind verdursten ließ? Darf eine Theologin ihr vermutlich behindertes Kind abtreiben lassen? Muss eine Frau das Schicksal hinnehmen, kein Kind zu bekommen, oder darf sie einem Wunder auf die Sprünge helfen?

Die dänische Regisseurin Annette K. Olesen, deren Familienporträt „Kleine Missgeschicke“ bei der Berlinale 2002 als bester europäischer Film ausgezeichnet wurde, packt in ihrem neuen Drama schwierige Glaubens- und Gewissensfragen an. Wie schon in „Breaking the Waves“ von Dogma-Mitbegründer Lars von Trier liegen auch hier Glaube und Aberglaube, Vergebung und Sünde, Heilung und Verdammnis eng beieinander.

(Forbrydelser, Dänemark 2003, 101 Min., FSK o.A., von Annette K. Olesen, mit Ann Eleonora Jorgensen, Trine Dyrholm, Nikolaj Kopernikus, Sonja Richter, Henrik Prip)

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