Initiative „Bücher für den Irak“
Buchmesse: Bücher für die Universität in Bagdad

Deutsche Verlage stiften der im Krieg zerstörten Bibliothek in der irakischen Hauptstadt Bücher, die für den Lehrbetrieb benötigt werden. Die ersten von insgesamt 10 000 Bücher sollen nun im Rahmen der Büchermesse übergeben werden.

HB LEIPZIG. Am 26. März sollen im Rahmen der Leipziger Buchmesse die ersten Werke für die neue Germanistische Bibliothek der Universität von Bagdad übergeben werden.

Die im Krieg zerstörte und geplünderte Bibliothek in der irakischen Hauptstadt soll mit Hilfe deutscher Verlage und Institutionen wieder aufgebaut und mit den für den Lehrbetrieb benötigten Büchern ausgestattet werden, teilte das Auswärtige Amt am Donnerstag mit. Zum Auftakt überreicht werde eine „deutsche Autorenbibliothek“, die von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung gespendet wurde.

Für die Initiative „Bücher für den Irak“ wurden deutsche Verleger aufgerufen, die benötigten Bücher zu spenden. Eine vom Goethe- Institut erstellte und auf die Bedürfnisse der Bagdader Einrichtung abgestimmte Publikationsliste enthält deutsche Standardliteratur ebenso wie Nachschlagewerke. In den nächsten Wochen sollen rund 10 000 Bücher an die Bibliothek gehen. Ziel der Aktion ist zudem der Aufbau einer dauerhaften Zusammenarbeit zwischen deutschen und irakischen Verlegern, Wissenschaftlern und Bibliothekaren.

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