Ann-Kristin Achleitner ist in der Jury, welche über die Vergabe des deutschen Wirtschaftsbuchpreises entscheidet. Sie erzählt über die Arbeit in dieser Jury und auch warum das Buch von Narari ausgezeichnet wurde.

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  • Fortsetzung meines Kommentars:

    … am ehesten die Mittel und Möglichkeiten hat, dafür zu sorgen, dass sich an solchen Zuständen nachhaltig etwas ändert.

    * »Die Schweineschwarten, die wir zur Herstellung unser Produkte einsetzen, stammen ausschließlich von gesunden Tieren, die in zugelassenen, zertifizierten Schlachthöfen geschlachtet wurden ( ….) und nach der amtlichen Fleischuntersuchung für genusstauglich befunden wurden.« / „Auf die Zustände auf den Farmen angesprochen, schreibt uns Haribo, ein Verstoß gegen die Richtlinien des Unternehmens sei Haribo nicht bekannt. Und weiter: "Wir danken Ihnen für den Hinweis und werden dieses Thema auch proaktiv über unsere Lieferanten nachverfolgen. Wir sind ein Unternehmen, was Kindern und Erwachsenen eine Freude machen will. Die Missachtung von sozialen und ethischen Standards können und wollen wir daher nicht akzeptieren." (Quelle: http://www.daserste.de/information/ratgeber-service/markencheck/sendung/markencheck-folge-2-102.html)


    (Korrektur im Text vom 17.10.2017, 20:01 Uhr):

    „… – „Entwarnung“ signalisiert bzw. bestätigt wurde, dass den beschriebenen Missständen n i c h t n u r tatsächlich nachgegangen wurde, wie (…) versprochen (*s.u.), sondern …“

  • Nur am Rande: Um herauszufinden, wie es konkret um das Thema "Corporate Governance" bestellt ist, lohnt es sich immer wieder mal, sich die TV-Reportagen und -Dokumentationen der öffentlich-rechtlichen Sender anzusehen.

    So auch hier:

    Dass man bei einer Süßigkeit allen Ernstes die gesundheitlichen Aspekte beleuchtet finde ich ja schon etwas „nickelig“; dass Süßigkeiten in erster Linie aus Zucker bestehen und auch sonst nicht gerade einen Beitrag zur gesunden Ernährung darstellen, sondern in erster Linie ein Genussmittel sind, dürfte ohnehin jedem bekannt sein (zumal auch jeder seinen Süßigkeitenkonsum noch mit anderer Nahrung zu ergänzen pflegen dürfte).

    Aber was da über die Zustände in den Betrieben der Lieferkette ans Licht kam, und insbesondere, dass man sich bei Haribo diesbezüglich auf irgendwelche „Richtlinien“, um deren Einhaltung man sich (ganz offensichtlich) sich weiter gekümmert hat, wenn man dann mit solchen Schockbildern konfrontiert wird – und offenbar hofft, dieses „Problem“ mit ein paar ebenso geschliffenen wie wohlfeilen Statements abbügeln zu können, ist ganz einfach nicht hinnehmbar.

    Mir jedenfalls ist der Appetit auf Haribo-Produkte gründlich vergangen, und ich werde sie so lange nicht mehr kaufen, bis mir auf gleichem Wege – in diesem Falle also über die Medien, hier ARD/ZDF – „Entwarnung“ signalisiert bzw. bestätigt wurde, dass den beschriebenen Missständen tatsächlich nachgegangen wurde, wie von Haribo in seiner Stellungnahme versprochen (*s.u.), sondern dass sich daran tatsächlich und nachhaltig etwas geändert hat. Vorher nicht.

    Dass die gezeigten Missstände aller Wahrscheinlichkeit nach auch auf die meisten anderen Unternehmen zutreffen dürften, die für die Herstellung ihrer Produkte Carnaubawachs und/oder Lebensmittel tierischer Herkunft beziehen, ändert nichts daran, dass gerade ein Konzern wie Haribo - allein schon wegen seiner Marktposition und dem damit verbundenen Einfluss - am ehesten die Mittel und Möglichkeiten hat, dafür zu ...

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