King of Pop
Trauerfeier für Michael Jackson in Neverland

Eine letzte Begegnung mit dem King of Pop: Die Fans von Michael Jackson können am Freitag auf dessen kalifornischer Ranch Neverland Abschied nehmen. Dort soll sein Leichnam aufgebahrt werden.

HB LOS ANGELES. Genau eine Woche nach dem Tod des Sängers soll Jacksons Leiche am Donnerstag in das rund 200 Kilometer von Los Angeles entfernte Anwesen nahe Santa Barbara gebracht werden. Am Freitag soll dann die Öffentlichkeit Gelegenheit haben, den aufgebahrten Leichnam zu sehen, berichtete der US-Sender CNN. Für Sonntag sei eine Trauerfeier im Kreis der Familie geplant, hieß es weiter. Über den Beisetzungsort wurde zunächst nichts bekannt.

Ein Testament des "King of Pop" aus dem Jahr 2002 wurde am Dienstag zur Prüfung bei einem Gericht vorgelegt. Zunächst hatten seine Eltern Joe und Katherine behauptet, ihr Sohn habe kein gültiges Testament hinterlassen. Ein früherer Berater des Popstars befand sich im Besitz der Papiere. Familienanwalt Londell McMillan gab über Jacksons letzten Willen aber nichts preis. Dem "Wall Street Journal" zufolge wollte Jackson sein Vermögen zwischen seiner Mutter, seinen drei Kindern und sozialen Einrichtungen aufteilen. Der Vater und seine beiden ehemaligen Ehefrauen sind in dem Papier offenbar nicht bedacht.

Mit einem Tanz- und Gesangmarathon nahmen Tausende Fans am Dienstag in New York von ihrem Idol Abschied. In dem legendären Apollo-Theater, wo der junge Sänger zu Beginn seiner Karriere gemeinsam mit seinen Brüdern aufgetreten war, gingen um 17.26 Uhr kurz die Lichter aus. Die Schweigeminute fand zur gleichen Uhrzeit statt, als der Sänger am vorigen Donnerstag von den Ärzten in Los Angeles für tot erklärt worden war.

Berichte, die Jacksons Vaterschaft anzweifelten, sorgten am Dienstag für weiteres Aufsehen. Der Internetdienst Usmagazine.com meldete unter Berufung auf mehrere Quellen, dass nicht der Popstar, sondern sein früherer Hautarzt Arnold Klein der biologische Vater der Kinder Prince (12) und Paris (11) sei. Ihre Mutter Debbie Rowe, die bei Klein als Praxishelferin arbeitete, und der Samenspender hätten einen Stillschweigevertrag unterschrieben, damit die Wahrheit nie ans Licht kommen würde, hieß es. Klein lehnte es ab, auf diese Behauptungen einzugehen.

Rowe wies unterdessen einen Bericht des Internetdienstes tmz.com zurück, dass sie nicht die leibliche Mutter ist, sondern befruchtete fremde Eizellen ausgetragen habe. Diese Gerüchte seien "besonders verletzend und heimtückisch", teilte Rowe durch ihre Anwältin Marta Almli mit. Über die Mutter von Jacksons jüngstem Kind, Blanket (7), gibt es keine Angaben.

Derzeit befinden sich die Kinder in der Obhut ihrer Großmutter. Katherine Jackson (79) hatte am Montag vorübergehend die Vormundschaft für die drei Enkel zugesprochen bekommen. Die nächste Gerichtsanhörung ist für den 6. Juli angesetzt. Rowe (50) erwägt nach Angaben ihres Anwalts, das Sorgerecht für die beiden älteren Kinder zu beantragen.

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