Knappes Rennen bei der Männer-Wahl erwartet
Kaum Aufreger vor der „Nacht der Nächte"

Die entblößte Brust von Janet Jackson beim Super-Bowl sowie die Weitergabe von zu sichtenden Videos an einen Raubkopierer durch ein Akademy-Mitglied, sind die bislang einzigen "Skandale" im Vorfeld der bevorstehenden Oscar-Show.

HB HOLLYWOOD. Noch im vergangegen Jahr war die Austragung der Oscar-Verleihung lange Zeit unklar: Der Irak-Krieg ließ die Verantwortlichen sowie die Stars der Filmszene lange um die Durchführung der Veranstaltung bangen. In diesem Jahr gibt es lediglich einige kleinere Probleme, die für einen Aufreger sorgen. Nach dem „Nipplegate“-Skandal um Janet Jackson und der Video-Piraterie in den Reihen der ehrwürdigen Academy-Mitglieder wird die Live-Übertragung der Oscar-Show um fünf Zensursekunden verzögert ausgestrahlt.

Academy-Präsident Frank Pierson ist strikt gegen das Vorhaben des Fernsehsenders ABC, wegen der entblößten Brust von Janet Jackson bei der Super-Bowl-Übertragung nun die Oscar-Verleihung um fünf Sekunden zeitversetzt auszustrahlen. In einem Brief an die Mitglieder der Filmkunst-Akademie warnte er davor, dass auch eine kleine Zeitverzögerung den Weg für eine Zensur öffnen könne.

Ein Mann namens Carmine Caridi hat diesen Brief sicherlich nicht bekommen. Der 70-jährige Schauspieler, der in Filmen wie „Der Pate 3“ und „Bugsy“ Nebenrollen spielte, wurden wegen seiner unrühmlichen Hauptrolle in der so genannten „screener“-Affäre aus der Akademie ausgeschlossen. Er soll einige der „screener“ genannten Videos, die die Stimmberechtigten zur Oscar-Wahl zugeschickt bekommen, an einen Raubkopierer weitergegeben haben, der die Filme dann prompt ins Internet stellte.

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