Künstlerauszeichnung
Jan Brokof erhält Otto-Dix-Preis

Jan Brokof erzählt mit seiner Kunst von der Architektur und von der Veränderung in unseren Städten. Dafür wurde er nun mit dem renommierten Otto-Dix-Preis der Stadt Gera geehrt.
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Er hat nicht nur den jahrhundertealten Holzschnitt modernisiert, der bei ihm als Ausgangsmaterial für Collagen und Installationen dient. Jan Brokof erzählt mit seiner Kunst auch von der Architektur und von der Veränderung in unseren Städten. Gestern ist der 35-Jährige dafür mit dem renommierten Otto-Dix-Preis der Stadt Gera geehrt worden. Mit 20.000 Euro Preisgeld zählt diese Auszeichnung zu den höchstdotierten im Land.

Wie der Namensgeber Otto Dix ist auch Jan Brokof ein wacher Zeitgenosse, der gesellschaftliche Veränderungen in Bilder umsetzt. Ausgangspunkt war seine nach der Wende schrumpfende Heimatstadt Schwedt, heute sind es anonyme Stadträume und Stadtkörper, die ihn zu Kunstwerken inspirieren. Gelegentlich treibt den verschmitzten Künstler sein Wunsch nach Ausdruck auch auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Für seine Theatergruppe, erzählt Galerist Patrick-Daniel Baer aus Dresden, macht Brokof nicht nur das Bühnenbild. Da spielt er mit, wenn es um Deutschland geht und seine Symbolik. Ganz natürlich führt das dann wieder zu einer Installation zur deutschen Geschichte.

So ist das, wenn Leidenschaft im Spiel ist.

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