Kunstberater Helge Achenbach Beschwerde gegen vorzeitige Freilassung

Vor wenigen Tagen sprach das Landgericht Kleve den einstigen Kunstberater Helge Achenbach ab Dezember auf Bewährung frei. Doch die Staatsanwaltschaft Essen hat nun Beschwerde gegen die frühzeitige Entlassung eingelegt.
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Die Staatsanwaltschaft fordert die Fristeinhaltung der Haftstrafe. Quelle: dpa
Betrugsprozess gegen Kunstberater Achenbach

Die Staatsanwaltschaft fordert die Fristeinhaltung der Haftstrafe.

(Foto: dpa)

EssenDie Staatsanwaltschaft Essen hat Beschwerde gegen eine vorzeitige Haftentlassung des einstigen Kunstberaters Helge Achenbach eingelegt. Das Landgericht Kleve hatte vergangene Woche den Beschluss gefasst, den 65-Jährigen Anfang Dezember auf Bewährung freizulassen. Der Beschluss war aber nicht rechtskräftig. „Wir haben erst einmal Beschwerde eingelegt, um die Frist zu wahren“, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Anette Milk, am Montag. Die Behörde hatte dazu eine Woche Zeit. Die inhaltliche Begründung soll nachgeliefert werden. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung berichtet.

Achenbach hatte einen Antrag auf vorzeitige Haftentlassung zum 8. Dezember gestellt. Er war im März 2015 vom Landgericht Essen wegen Millionenbetrugs an reichen Kunden zu sechs Jahren Haft verurteilt worden.

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