Kunstmessen
Art Basel eröffnet mit Rekord gezeigter Werke

Die Art Basel in der Schweizer Stadt ist die größte und wichtigste Kunstmesse weltweit. Bei der am Mittwoch beginnenden Schau sind 2000 Kunstwerke von 300 Galierien zu sehen - so viele wie noch nie in Basel. Dabei hatten sich mehr als doppelt so viele Galerien beworben.

HB BASEL. Zu der fünf Tage dauernden Verkaufsschau werden mehr als 56 000 Besucher erwartet. Die „Art“ startet an diesem Mittwoch und dauert bis zum 18. Juni. „Der Markt für zeitgenössische Kunst ist weltweit sehr günstig“, sagte Messechef Samuel Keller. Die Messe rechne mit vielen finanzstarken Händlern, Sammlern und Kunstliebhabern. Die Aussteller könnten in diesem Jahr von einer starken Nachfrage ausgehen.

„Die Aussteller treffen auf einen stabilen Kunstmarkt, der sich unverändert auf einem hohen Niveau bewegt“, sagte Keller. Eine Abwärtsbewegung sei nicht in Sicht. Vor allem in dem für die Verkäufer lukrativen hochpreisigen Bereich gebe es eine große Nachfrage. Der Markt werde, wie bereits in den Vorjahren, von zahlungskräftigen Käufern aus den USA sowie aus Asien bestimmt. In diesen Ländern gebe es eine große Bereitschaft, in Kunst zu investieren.

Um einen Platz auf der Messe hatten sich nach Angaben Kellers mehr als 800 Galerien beworben. 48 Galerien seien in diesem Jahr erstmals zu der Messe zugelassen worden. „Diese vergleichsweise hohe Zahl der neu teilnehmenden Galerien sorgt für frischen Wind“, sagte Keller. Ziel der Organisatoren sei es, den Käufern eine breite und vielfältige Palette zu bieten.

Angeboten werden auf der „Art“ Objekte aus dem 20. und 21. Jahrhundert. Deutschland sei mit mehr als 60 Galerien vor den USA das Land mit den meisten Ausstellern. Vertreten sind alle künstlerischen Ausdrucksmittel. Die Bandbreite reicht von Malerei, Zeichnungen und Fotografie über Skulpturen und Installationen bis hin zu aufwendiger Internet- und Videokunst. Wegen der Größe der Messehallen können auch großformatige Werke präsentiert werden, die in den üblichen Ausstellungsräumen nicht gezeigt werden könnten.

Neu ist die Zusatzausstellung „Art Premiere“, bei der zwölf neu entstandene Galerien aus neun Ländern ihre Kunstwerke zeigen. Junge und bislang unbekannte Künstler fördern will die Zusatzausstellung „Art Unlimited“. In einer Spezialpräsentation sind, wie bereits im Vorjahr, Künstlerbücher zu sehen.

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