Kunstraub
Eremitage-Diebe kommen aus dem eigenen Haus

In St. Petersburg haben Mitarbeiter der Eremitage über Jahre hinweg Exponate gestohlen. Erst kürzlich waren die Verluste bei einer Inventarisierung aufgefallen. Jetzt soll sogar ein Todesfall im Museum mit dem Kunstraub zusammenhängen, wie russische Medien spekulieren.

HB MOSKAU. Dem weltberühmten russischen Kunstmusum seien mehr als 200 Exponate im Wert von umgerechnet 3,8 Millionen Euro gestohlen worden. Das berichteten russische Medien am Dienstag. Der Diebstahl von russischen Juwelierarbeiten und Schmuck aus Emaille sei der Museumsleitung aufgefallen, heißt es weiter.

Der Chef der russischen Behörde für den Schutz von Kulturgütern, Boris Bojarskow, kündigte für Mittwoch an, eine Untersuchungskommission einzusetzten. Russische Medien brachten jetzt auch den Tod einer Mitarbeiterin der Eremitage in Zusammenhang mit dem Kunstraub.

Die Archivarin war zu Beginn der Inventarisierung im vergangenen November am Arbeitsplatz gestorben. Die Museumsleitung warnte vor voreiligen Schlüssen. In der Eremitage, die zu den größten Museen weltweit zählt, werden mehrere Millionen Kunstwerke ausgestellt oder gelagert.

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