Kurzporträt Geert Mak
Pfarrerssohn mit Faible für Europa

Der Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung geht in diesem Jahr an den Niederländer Geert Mak, einen der bekanntesten Publizisten unseres Nachbarlandes. Der Autor im Kurzporträt.

HB LEIPZIG. Der Niederländer Geert Mak, diesjähriger Preisträger des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung, wurde 1946 in Friesland geboren. Er wuchs als siebtes und jüngstes Kind einer Pfarrersfamilie auf und studierte dann in Amsterdam Staatsrecht und Rechtssoziologie. Nach einer kurzen Tätigkeit als Dozent für Staatsrecht wechselte Mak in den Journalismus und ist nun einer der bekanntesten Publizisten der Niederlande.

Bekannt wurde der heute 61-Jährige zunächst mit seinen Reisereportagen aus den USA, Asien und Osteuropa. 1992 erschien sein erstes Buch „De engel van Amsterdam“ („Der Engel von Amsterdam“), 1995 folgte „Een kleine geschiedenis van Amsterdam“ („Amsterdam, Biografie einer Stadt“). In beiden Werken beschreibt der Niederländer das soziale Leben und die Mentalitätsgeschichte der niederländischen Hauptstadt in reportagenhafter Form.

Seinen bislang größten Verkaufserfolg erzielte Mak 1999 mit „De eeuw van mijn vader“ („Das Jahrhundert meines Vaters“). In den vergangenen Jahren erschienen mehrere Werke zu europäischen Themen. Dass die Niederlande nur ein kleines Stück vom Ganzen sind, habe er erst bei seiner Rundreise durch Europa richtig verstanden, sagte der Autor jüngst. „Da habe ich mir selbst beigebracht, nationale Ereignisse im europäischen Kontext zu begreifen."

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