Kurzrezensionen
Investitionen in die Zukunft, Das Alchimedus-Prinzip und Donald J.Trump

Und wieder ein Reformenkatalog: BDI-Präsident Ludolf von Wartenberg und sein wirtschaftspolitischer Experte Hans-Joachim Haß wollen aus dem Konzert der Besserwisser herausstechen, indem sie sich auf die Chancen der deutschen Wirtschaft konzentrieren, statt die Probleme zu betonen.

Ludolf von Wartenberg, Hans-Joachim Haß: Investition in die Zukunft - Wie Deutschland den Anschluss an die globalisierte Welt findet. Wiley Verlag, Weinheim 2005, 297 Seiten, 29,90 Euro

Und wieder ein Reformenkatalog: BDI-Präsident Ludolf von Wartenberg und sein wirtschaftspolitischer Experte Hans-Joachim Haß wollen aus dem Konzert der Besserwisser herausstechen, indem sie sich auf die Chancen der deutschen Wirtschaft konzentrieren, statt die Probleme zu betonen. Ihr Rezept: High Tech und Niedriglohn-Jobs. Sie wollen Innovationen fördern und gleichzeitig möglichst viel Wertschöpfung hier zu Lande rentabel machen. Zudem geben sie einen wissenschaftlich fundierten Überblick über die wirtschaftlichen und ökonomischen Trends, mit denen Deutschland sich künftig auseinander setzen muss. David Selbach

Sascha Kugler: Das Alchimedus-Prinzip. Orell Füssli Verlag, Zürich 2005, 244 Seiten, 29,80 Euro

Sascha Kugler sucht religiösen Beistand fürs Managen. "Das Alchimedus-Prinzip" soll kein klassischer Management-Ratgeber sein, sondern Lebens- und Sinnfragen einbeziehen. Denn wer sein Unternehmen erfolgreich machen wolle, müsse eine entwicklungsfördernde Umgebung schaffen - mit Werten wie Freiheit, Verantwortung, Vertrauen, Mitgefühl und Disziplin. "Im Mittelpunkt des Alchimedus-Prinzips stehen also der Mensch und seine Suche nach Weiterentwicklung und Vollendung", schreibt der Autor, der allerlei Anleihen genommen hat: Beim Roman "Der Alchimist" und bei verschiedenen Religionen etwa. Doch Kuglers Versprechen gleichen denen anderer Autoren; er will Lesern helfen, in ihren Unternehmen Wachstumskräfte zu mobilisieren. Und auch seine Rezepte scheinen nicht neu: So schreibt er etwa, die Unternehmenskultur müsse die Kreativität der Mitarbeiter fördern. Innovative Management-Ideen klingen anders. Und so ist Kuglers Buch wohl vor allem als Urlaubslektüre für Manager geeignet, die beim Lesen am Strand auch mal lauthals lachen wollen. Christoph Hus

Donald J. Trump: Wie man reich wird. Finanzbuch Verlag, München 2004, 158 Seiten, 22,70 Euro

Er ist ein Meister der Selbstvermarktung. "Die Frage, wie man Brot backt, wird am besten von einem Bäcker beantwortet, die Frage, wie man Geld macht, am besten von einem Milliardär." Mit diesen Worten gibt Donald J. Trump nicht nur die Richtung seines Buches vor, sondern zeigt auch gleich die Grenzen auf bei der Frage "Wie man reich wird". Der 59-jährige Immobilien-Tycoon steht für den American Way of Life. Er wird gehasst und bewundert. Wer sich für die Trumpschen Arbeitsprinzipien, Regeln und Erfahrungswerte interessiert, ist mit diesem Buch gut beraten. Günter Ringleb

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