Landgericht Essen
Kunstberater Achenbach bleibt im Gefängnis

Das Landgericht Essen hat im Fall des Düsseldorfer Kunstberaters Helge Achenbach einen „dringenden“ Tatverdacht bestätigt. Zudem bestehe Fluchtgefahr. Somit muss Achenbach weiter in Untersuchungshaft bleiben.
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DüsseldorfEs wird enger für Helge Achenbach: Das Landgericht Essen hat am heutigen Donnerstag angeordnet, dass der Düsseldorfer Kunstberater weiter in Haft bleibt. Achenbach (62) sitzt seit dem 10. Juni wegen Betrugsverdachts in Untersuchungshaft.

Laut Strafanzeige soll er mindestens zwei prominente Kunden beim Kauf von Kunstgegenständen und Oldtimern betrogen haben – und zwar mit manipulierten Preisen und gefälschten Rechnungen. Bei den potenziellen Opfern handelt es sich um den Ende 2012 verstorbenen Aldi-Nord-Erben Berthold Albrecht wie auch den Pharma-Unternehmer Christian Boehringer.

„Heute hat die Beschwerdekammer die Haftbeschwerde als unbegründet verworfen und die Fortdauer der Untersuchungshaft angeordnet“, gab die Staatsanwaltschaft Essen bekannt. Das Landgericht Essen habe das Vorliegen eines „dringenden“ Tatverdachtes bestätigt und „geht, wie schon zuvor das Amtsgericht Essen, von Flucht- und Verdunkelungsgefahr aus“. Die Staatsanwaltschaft werde die Ermittlungen mit der in Haftsachen gebotenen Beschleunigung weiterführen.

Damit ist der derzeit größte Gau für Achenbach eingetreten. Jenes Gericht, das später womöglich auch über sein Verfahren entscheiden könnte, hat einen dringenden Tatverdacht bejaht. Nun dürfte es für ihn und seine Anwälte schwieriger werden, noch eine Anklage zu verhindern sowie eventuell später einen Freispruch zu erreichen.

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