Lange Schlangen am ersten Publikumstag
Besucheransturm auf Berliner Bode-Museum

Das frisch renovierte Bode-Museum auf der Berliner Museumsinsel hat an seinem ersten Publikumstag einen Besucheransturm erlebt. Am Donnerstagmorgen bildete sich vor dem Kuppelbau eine lange Schlange.

HB BERLIN. Im einstigen Kaiser-Friedrich-Museum können die Besucher mehr als 1900 Skulpturen, Gemälde und andere Kunstschätze von der Spätantike bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts sehen. Auch am Freitag kann das Haus bei einem Tag der offenen Tür noch kostenlos erkundet werden.

Von Samstag an ist das Museum regulär geöffnet: Montag bis Sonntag 10.00 bis 18.00 Uhr, Donnerstags 10.00 bis 22.00 Uhr. Der Eintritt kostet zwölf Euro, ermäßigt sechs Euro.

Neben der Skulpturensammlung gehören das Münzkabinett, das Byzantinische Museum sowie etwa 150 Gemälde Alter Meister zu den Exponaten. Die Sanierungs- und Umbaukosten für den Prachtbau des wilhelminischen Neo-Barock mit jetzt 64 Ausstellungsräumen betrugen 162 Mill. Euro, davon zehn Mill. für die Einrichtung.

Zur Museumsinsel zwischen zwei Flussarmen der Spree zählen fünf Museen: Das Pergamonmuseum, Schinkels Altes Museum am Lustgarten, das wieder aufzubauende Neue Museum mit der ägyptischen Sammlung und der Büste der Königin Nofretete, die Alte Nationalgalerie und das Bode-Museum. Nach dem Bode-Museum wird 2009 das Neue Museum mit der Büste der Königin Nofretete und der Ägyptischen Sammlung nach seinem Wiederaufbau eröffnet. Danach folgen die Sanierungen des Pergamonmuseums und des Alten Museums.

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