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Lea Rosh und Berliner Architekt im Wettbewerb für Denkmal bei Minsk

Der Berliner Architekt Jakob Schulze-Rohr und die Publizistin Lea Rosh beteiligen sich an einem Gestaltungswettbewerb für ein Denkmal, das an das weitgehend vergessene NS-Todeslager Trostenets bei Minsk in Weißrussland erinnern soll.

dpa BERLIN. Der Berliner Architekt Jakob Schulze-Rohr und die Publizistin Lea Rosh beteiligen sich an einem Gestaltungswettbewerb für ein Denkmal, das an das weitgehend vergessene NS-Todeslager Trostenets bei Minsk in Weißrussland erinnern soll.

In dem Todeslager Trostenets wurden, wie Rosh betonte, 1941 bis 1944 sowjetische Kriegsgefangene, Partisanen, einheimische Kommunisten und Minsker Geiseln jeden Alters sowie weißrussische und westeuropäische Juden von der deutschen Besatzung ermordet.

Neben Teilnehmern aus Weißrussland, Russland, Polen und Israel sind auch Arbeitsgemeinschaften aus der Bundesrepublik unter den Wettbewerbsteilnehmern für das Mahnmal, darunter die Mitglieder des Berliner „Fördervereins Denkmal für die ermordeten Juden Europas“. Rosh gehört zu den Initiatoren des gegenwärtig im Bau befindlichen Holocaust-Mahnmals in Berlin, das im Mai 2005 fertig gestellt sein soll.

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