Lifestyle
„Coffee-to-go“ nicht in den Bus mitnehmen

Kaffee zum Mitnehmen liegt im Trend: Für junge Stadtbewohner gilt der dampfende Pappbecher in der Hand als Ausweis moderner Weltläufigkeit. Der Kaffeetransport sollte jedoch nicht zu weit getrieben werden.

dpa/gms BIELEFELD. Kaffee zum Mitnehmen liegt im Trend: Für junge Stadtbewohner gilt der dampfende Pappbecher in der Hand als Ausweis moderner Weltläufigkeit. Der Kaffeetransport sollte jedoch nicht zu weit getrieben werden.

Immerhin handelt es sich um ein Heißgetränk, das Flecken und schlimmstenfalls Verbrühungen verursachen kann. „In öffentliche Verkehrsmittel nimmt ein höflicher Mensch den heiß gefüllten Pappbecher aus Rücksicht auf die anderen Passagiere deshalb gar nicht erst mit“, rät Inge Wolff, Vorsitzende des Arbeitskreises Umgangsformen International in Bielefeld.

Gerade morgens, in überfüllten Bahnen und Bussen, oder auch in dicht besetzten Fahrstühlen könnten die „Coffee-to-go“-Becher schnell zu einer Belästigung oder gar Gefahr für andere werden. „Sie haben dort nichts zu suchen“, sagt Wolff. Eine Ausnahme seien Zugfahrten mit einem reservierten Sitzplatz, an dem der Kaffee risikolos und in Ruhe getrunken werden kann.

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