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„Frohes neues Jahr“ ist noch bis Mitte Januar angebracht

Auch ein paar Tage nach dem Jahreswechsel ist es bei Begrüßungen weiterhin angebracht, ein „Frohes neues Jahr“ zu wünschen, erklärt die Kommunikationstrainerin Elisabeth Bonneau aus Freiburg.

dpa/gms FREIBURG/FRANKFURT/MAIN. Auch ein paar Tage nach dem Jahreswechsel ist es bei Begrüßungen weiterhin angebracht, ein „Frohes neues Jahr“ zu wünschen, erklärt die Kommunikationstrainerin Elisabeth Bonneau aus Freiburg.

„Voraussetzung ist aber, dass ich das demjenigen noch nicht gesagt habe“, so Bonneau weiter. Bis Mitte Januar sei der Neujahrsgruß ansonsten aber angemessen.

Wenn der Chef über Silvester zum Beispiel im Urlaub war und nach dem Jahreswechsel jetzt erstmals im Büro erscheint, sei ein Neujahrsgruß in jedem Fall gefordert. Auch wer als Stammkunde zum ersten Mal im neuen Jahr ein häufig besuchtes Geschäft betritt, könne nach wie vor ein „Frohes Neues“ wünschen, sagt Lis Droste, Trainerin für Stil und Etikette aus Frankfurt.

Unter Kollegen und Nachbarn könne man den Gruß mit einem Handschlag, bei Freunden mit einer Umarmung verbinden, empfiehlt Elisabeth Bonneau. Bei Fremden oder unbekannten Geschäftskontakten sollten Neujahrswünsche aber unterlassen werden. „Das bekommt sonst so etwas Vertrautes.“ Und das wirke aufgesetzt und „kumpelhaft“.

Im internationalen Vergleich seien die Deutschen allerdings eher zurückhaltend bei den guten Wünschen für das neue Jahr. In Frankreich sei es üblich, beim ersten Treffen noch bis Ende Januar ein „Frohes Neues“ zu wünschen. In England begrüßen sich die Menschen sogar bis weit in den Februar hinein mit „Happy new year“, haben die Benimm- Expertinnen beobachtet.

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