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Handys unterwegs aufladen: Immer vorher fragen

Auch wenn ein akuter Akkuleerstand droht, sollte ein Besucher im Büro, Tagungsraum oder Restaurant sein Handy nicht an die Steckdose anschließen, ohne zu fragen.

dpa/gms FREIBURG. Auch wenn ein akuter Akkuleerstand droht, sollte ein Besucher im Büro, Tagungsraum oder Restaurant sein Handy nicht an die Steckdose anschließen, ohne zu fragen.

„Viele Menschen reagieren auf solcherart Selbsthilfe befremdet“, sagt Etikette-Trainerin Elisabeth Bonneau aus Freiburg. Zwar sind die Firmenmitarbeiter oder Restaurantgäste, die den Handybesitzer bei seinem kühnen Tun beobachten, nicht selbst die Geschädigten. „Es ist ja nicht ihr Strom, der da angezapft wird.“ Moralisch sei das Verhalten aber bedenklich. Schließlich verschaffe sich jemand einen Vorteil auf Kosten einer Person oder Institution, die sich nicht wehren kann. „Das ist so, als würden Sie im Vorbeigehen in eine Pralinenschachtel greifen, die für jemand anderen gedacht war.“

Ein solches Fehlverhalten werde auch dadurch nicht aufgewogen, dass die Bitte um „Ladeerlaubnis“ wohl niemand ablehnen würde. „Was die anderen stört, ist die Selbstverständlichkeit, mit der sich jemand einfach nimmt, was er braucht“, sagt Bonneau. Anders liegt der Fall nur bei „Publikums-Steckdosen“, die eigens für die Nutzung durch die Allgemeinheit bereitgestellt werden - zum Beispiel an Laptop-Arbeitsplätzen im Zug.

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