Lifestyle
Mailänder Mode: Guccis Hippies und Cavallis Romantik

Mailand (dpa) ­ Glamourös, opulent und luxuriös: Die Gucci-Frau putzt sich im Herbst/Winter 2008/09 mächtig heraus. Anlässlich der Mailänder Designerdefilees der „Milano Moda Donna“ (16. bis 23. Februar) schwelgte die italienische Edelmarke im Rausch der Dekorationen.

Mailand (dpa) ­ Glamourös, opulent und luxuriös: Die Gucci-Frau putzt sich im Herbst/Winter 2008/09 mächtig heraus. Anlässlich der Mailänder Designerdefilees der „Milano Moda Donna“ (16. bis 23. Februar) schwelgte die italienische Edelmarke im Rausch der Dekorationen.

„Bohemian Glamour“, so betitelte Guccis Designerin Frida Giannini ihre jüngste Arbeit. Was sie auf den Laufsteg schickte, waren moderne Hippies. Der Rock ist mini, die verzierte Hose sitzt schmal auf der Hüfte und endet in hohen Fransenstiefeln. Dekor, Stickereien und Muster sind reich, aufwendig und faszinierend, die Farben eher gedeckt. Jedes Ornament soll einzigartig sein, verspricht der Begleittext der Kollektion, kein Kleidungsstück gleiche dem anderen. Auch die Mäntel brechen die Norm. Es gibt zum Beispiele Modelle aus Straußen- und Marabufedern oder aus Kojotenfell mit bestickten Intarsien.

Bei Iceberg bestimmen Steppoptiken das Bild der neuen Wintermode. Diese Idee, eigentlich vor allem für Jacken und Mäntel üblich, übertrug die italienische Marke auf nahezu alle Kleidungsstücke, so dass ungewöhnliche Silhouetten mit viel Volumen entstanden. Trussardi wiederum bekennt sich zum Ursprung des Hauses, der im Leder liegt. Das Material wird aufwendig verarbeitet, plissiert, drapiert oder geknautscht und zuweilen in kräftige Farben getaucht. Beim englischen Label Daks ragen die Mäntel mit innovativen Kragen- und Ärmellösungen heraus.

Roberto Cavalli, der glamouröse Exzentriker unter den italienischen Designern, präsentierte sich dieses Mal romantisch und folkloristisch. Blütenmotive in satten, schönen Farben, aufgebracht auf schwarzem Untergrund zieren viele Kleider und Mäntel. Die Silhouette bringt oft einen schmalen Oberkörper zu einem glockig ausgestellten Rockteil. Zur schlanken Hose trägt die Frau einen Nerzblouson mit farblich abgesetzten buschigen Fellärmeln. Den bestickten Satinrock kombiniert sie mit einem Strickpullover in Wickeloptik. Am Abend schließlich findet die hochgeschlossene Spitzenrobe ebenso ihren Platz wie das unschuldig weiße Prinzessinnenkleid.

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