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Steine mit Nachweis - „Saubere“ Diamanten liegen im Trend

Wird im Juweliergeschäft Diamantschmuck angeboten, stammen die Steine in der Regel nicht aus Kriegsgebieten. Verbraucher, die beim Schmuckkauf auf Nummer sicher gehen wollen, können sich vom Juwelier die Herkunftspapiere der Steine zeigen lassen.

dpa/tmn KöLN. Wird im Juweliergeschäft Diamantschmuck angeboten, stammen die Steine in der Regel nicht aus Kriegsgebieten. Verbraucher, die beim Schmuckkauf auf Nummer sicher gehen wollen, können sich vom Juwelier die Herkunftspapiere der Steine zeigen lassen.

„Der Juwelier besitzt Belege seiner Lieferanten, die die Herkunft lückenlos dokumentieren“, erklärt Joachim Dünkelmann, Geschäftsführer des Bundesverbands der Juweliere, Schmuck- und Uhrenfachgeschäfte (BVJ) in Köln.

Durch diesen Nachweis werde zudem ausgeschlossen, dass die Steine zur Finanzierung bewaffneter Konflikte eingesetzt wurden. Der Herkunftsbeleg wird als „System of Warranties“ bezeichnet. Damit wollen die Juweliere auch den Nachfragen von Kunden entgegenkommen: „Kinofilme wie Blood Diamond haben das Bewusstsein der Verbraucher für diese Thematik geschärft“, sagt Dünkelmann.

Zusätzliche Sicherheit biete darüber hinaus der sogenannte „Kimberley-Prozess“. Diese Einigung zwischen weltweit 46 Staaten sowie der EU soll den illegalen Handel mit Diamanten verhindern. Sie wird von den Vereinten Nationen überwacht und regelt den grenzüberschreitenden Handel mit Rohdiamanten. Durch beide Systeme ist es laut Dünkelmann gelungen, die Konfliktdiamanten weltweit fast vollständig vom Markt zu verbannen.

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