Lorenzo Rudolf
Singapur-Messe soll Magnet in Südostasien werden

Messemacher Lorenzo Rudolf geht Mitte Januar 2011 mit seiner ersten Kunstmesse "Art Stage Singapur" an den Start. Sie findet in einem riesigen Hotel- und Kasinokomplex statt. Flankierend kuratiert der Schweizer Rudolf im Singapur Art Museum eine Ausstellung mit Kunst aus Asien. Die Leihgaben gehören bekannten internationalen Großsammlern.
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PARIS. Der profilierte Messemacher Lorenzo Rudolf gründet die neue asiatische Kunstmesse "Art Stage Singapur", wie das Handelsblatt bereits Ende 2009 ankündigte. Vom 12. bis 16. Januar wird die Veranstaltung im weltweit größten Hotelkomplex "Marina Bay Sands" über die Bühne gehen. Lorenzo Rudolf, langjähriger Leiter der "Art Basel" und Gründer der "Art Basel Miami", der auch das neue Konzept für die "Artparis+Guests" entwickelte, lüftet zwei Monate vor Messebeginn endlich den Vorhang. Der Blick wird frei auf den Ende Juni 2010 eröffneten Kasino- und Hotelbau "Marina Bay Sands". Dessen Eigentümer, der 77-jährige amerikanische Magnat und Multimilliardär Sheldon Adelson, engagierte den israelischen Architekten Moshe Safdie für den immensen Bau, für dessen Realisierung 11.000 Arbeiter vier Jahre lang tätig waren.

Die Aussteller wählt Rudolf aus

Singapur erwartet ab dem kommenden Jahr 35.000.000 Touristen, die die heile, saubere Welt dieser "Schweiz Asiens" bzw. die Spielhölle des dreistöckigen Kasinos des "Marina Bay Sands" bevölkern sollen. Einige davon werden auch die neue asiatische Messe-Plattform des Schweizers Lorenzo Rudolf betreten, der mit der "Art Stage Singapur" den aufstrebenden oder bereits bekannten asiatischen Künstlern eine Bühne anbietet. 90 Galerien aus Asien, Europa und den USA, die Rudolf wegen ihres mutigen Galerienprogramms auswählte, sorgen für eine kulturelle Komponente, die Singapur bis jetzt so krass fehlt.

Bedeutende Sammler leihen aus

Lorenzo Rudolf betätigt sich auch als Ausstellungsmacher: in Zusammenarbeit mit dem "Singapur Art Museum" stellt er eine Schau mit Meisterwerken asiatischer Kunst aus diversen Privatsammlungen vor. Die Exponate gehören u.a. Lekha und Anupam Poddar von der indischen Devi Foundation, Deddy Kusuma aus Indonesien, dem Schweizer Uli Sigg, dem Franzosen Sylvain Levy, sowie Rudy Tseng aus Taiwan, Kim Chang II. aus Korea, Jackson See aus Singapur, Monique Burger von der Osage Foundation Hongkong und der White Rabbit Collection aus Australien.

Strategische Unterstützung

Auf lokaler Ebene können Rudolf und sein diskret bleibender Partner Patrick Lecêtre (Luxrule Groupe) mit der Unterstützung hochoffizieller Stellen rechnen. Die Topmanager des Economics Development Board, des Singapore Tourisme Board, des National Arts Council und des National Heritage Board wollen mit der kulturellen Initiative einer Kunstmesse die wirtschaftliche Entwicklung des Landes weiterführen. "Singapur kann der neue künstlerische Anziehungspunkt in Südostasien werden" prophezeit Rudolf.

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