Kultur + Kunstmarkt
„Martins Passion“: Dokumentation über einen Starpianisten

Zu Beginn der sechziger Jahren galt der brasilianische Pianist Joao Carlos Martins neben Glenn Gould als einer der bedeutendsten Bach-Interpreten weltweit. Seine Leidenschaft für den Fußball wurde dem Musiker allerdings fast zum Verhängnis. Eine Verletzung führte zum Karriereknick, Ende der neunziger Jahre folgte ein Operation, bei der ein Nerv der rechten Hand durchtrennt werden musste. Aber Martins wagte ein Comeback - mit einer Hand.

dpa HAMBURG. Zu Beginn der sechziger Jahren galt der brasilianische Pianist Joao Carlos Martins neben Glenn Gould als einer der bedeutendsten Bach-Interpreten weltweit. Seine Leidenschaft für den Fußball wurde dem Musiker allerdings fast zum Verhängnis. Eine Verletzung führte zum Karriereknick, Ende der neunziger Jahre folgte ein Operation, bei der ein Nerv der rechten Hand durchtrennt werden musste. Aber Martins wagte ein Comeback - mit einer Hand.

Irene Langemanns Dokumentation über diesen außergewöhnlichen Musiker und Menschen wurde bei internationalen Festivals mehrfach ausgezeichnet. Die Regisseurin verbindet Archivaufnahmen, Interviews und Begegnungen von Martins mit Fußballlegende Pelé oder dem Jazzpianisten Dave Brubeck zu einem faszinierenden Porträt.

(Martins Passion, Deutschland 2003, 100 Minuten, FSK o.A., von Irene Langemann, mit Joao Carlos Martins)

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