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Boom bei Hörbüchern flacht ab

Die erste Euphorie auf dem Markt für Hörbücher scheint vorüber: Die Wachstumskurve flacht langsam ab, so die Hörbuchverleger auf der Frankfurter Buchmesse. Auch die Preise sinken, insbesondere durch die wachsende Konkurrenz durch das Internet.

HB FRANKFURT. Der Durchschnittspreis liegt 2007 mit 13,60 Euro fast zwei Euro niedriger als im Vorjahr. Für das laufende Jahr rechnet der Börsenverein des Deutschen Buchhandels nur noch mit einer moderaten Umsatzsteigerung. Im ersten Halbjahr betrug das Plus laut einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) acht Prozent. 2006 wurden mit Hörbüchern 160 Millionen Euro umgesetzt. Etwa die Hälfte der Hörbücher wird im Buchhandel gekauft.

Große Konkurrenz erwächst den Verlagen aus dem Internet. „Download-Portale sind der einzig überzeugend wachsende Verkaufskanal“, sagte eine Vertreterin von Eichborn LIDO. 2006 sei der Umsatz mit Hörbuchdownloads um 180 Prozent gestiegen. Der Arbeitskreis Hörbuchverlage rät der Branche, auf prominente Sprecher und aufwendige Produktion zu setzen. Das Potenzial liege in der Klasse, nicht in der Masse, sagte eine Verlagsvertreterin.

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