Melderekord
Oscar so begehrt wie nie

Bei der nächsten Oscar-Vergabe ist die Konkurrenz um den Titel des besten ausländischen Film besonders groß. Nie zuvor haben so viele Länder Beiträge eingereicht. Doch die meisten werden schon die Vorauswahl nicht überstehen.

HB LOS ANGELES. 63 Länder gehen bei der nächsten Oscar-Vergabe ins Rennen um die Trophäe für den besten fremdsprachigen Film. Dies sei eine Rekordbeteiligung, gab die Oscar-Akademie am Mittwoch in Los Angeles bekannt. Erstmals würden auch Aserbaidschan und Irland bei dem Filmwettbewerb mitmachen.

Deutschland hat den Beitrag „Auf der anderen Seite“ des in Hamburg geborenen türkischstämmigen Regisseurs Fatih Akin (34) eingereicht. Die Türkei tritt mit dem von Akin produzierten Streifen „Takva - Gottesfurcht“ an, der von dem jungen türkischen Regisseur Özer Kiziltan inszeniert wurde. Frankreich schickt „Persepolis“ nach Hollywood, während sich Spanien mit dem Thriller „The Orphanage“ beteiligt.

Im Februar hatte der Stasi-Film „Das Leben der Anderen“ von Florian Henckel von Donnersmarck den Auslands-Oscar gewonnen. Um die Trophäe für den besten nicht englischsprachigen Film hatten sich damals 61 Länder bemüht und ihre Vorschläge eingeschickt.

2003 holte „Nirgendwo in Afrika“ als erster deutscher Film nach mehr als 20 Jahre den Oscar nach Deutschland. Für 2006 und 2005 waren „Sophie Scholl - die letzten Tage“ und „Der Untergang“ nominiert worden, die aber dann beide keinen Oscar bekamen.

Unter den nationalen Einreichungen werden am 22. Januar 2008 die fünf Filme nominiert, die an der Endauswahl um den Oscar für den besten Auslandsfilm teilnehmen. Die 80. Verleihung der Academy Awards geht am 24. Februar in Hollywood über die Bühne.

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