Metalldiebe
Schliemann-Büste landet zersägt im Schrott

Eine Bronzebüste des Archäologen Heinrich Schliemann (1822-1890) ist in Schwerin komplett zersägt im Schrott gefunden worden. Das Denkmal für den Troja-Ausgräber war in der Nacht zum Montag gestohlen worden.
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SchwerinAm Tag des Diebstahls habe die Schweriner Niederlassung des Sekundärrohstoffhändlers Interseroh 84 Kilogramm angebliches Kupfer aufgekauft, berichtete Unternehmenssprecher Alexander Wood am Dienstag in Köln. Es habe wie die Armierung von einem Dach ausgesehen, zitierte Wood den Niederlassungsleiter. Als dieser die Nachricht vom Verschwinden der Schliemann-Büste hörte, kam ihm eine böse Ahnung, und er meldete den Vorgang der Polizei. Der Materialwert der Bronze betrage lediglich etwa 250 Euro.

Das Kunstwerk des Schweriner Bildhauers Hugo Berwald war am 22. August 1895 vor dem ehemaligen Gymnasium Fridericianum aufgestellt worden. Wie der Schliemannforscher und ehemalige Direktor des Heinrich-Schliemann-Museums in Ankershagen (Mecklenburg-Vorpommern), Wilfried Bölke, sagte, könnte die Büste ersetzt werden. Das Berliner Museum für Vor- und Frühgeschichte hatte 1990 zum 100. Todestag des Altertumsforschers zwei Kopien aus Gips anfertigen lassen. Eine davon wird im Ankershagener Schliemann-Museum aufbewahrt. Der Troja-Entdecker Schliemann wurde in Neubukow nordöstlich von Wismar geboren und wuchs in Ankershagen auf.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Gier frisst Kultur!
    Aber doch nicht nur bei den Milliardenspielen,sondern auch
    bei Pfennigbeträgen.Wird`s im großen vorgemacht...
    dann kann Meier,Müller,Schulze(Abdullah,Üzlebüzle)das schon lange!

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