Michael Jackson
Polizeichef hält Jackson-Mord für möglich

Der Polizei-Chef von Los Angeles, William Bratton, hat eine Ermordung von Popstar Michael Jackson nicht ausgeschlossen. In einem Interview mit dem US-Sender CNN sagte Bratton am Donnerstag, dass die Ermittler das Ergebnis der Autopsie abwarten müssten.

HB LOS ANGELES. Danach würde in Absprache mit den Gerichtsmedizinern entschieden, ob es sich um einen Kriminalfall handelt. Derzeit liefen "sehr weitreichende Untersuchungen", sagte Bratton. Sie hätten Jacksons Medikamenteneinnahme und die zahlreichen Ärzte des Sängers ins Visier genommen.

CNN zufolge kann es noch zwei Wochen dauern, bis die toxikologischen Untersuchungen der offiziellen Obduktion bekannt werden. Auch eine unabhängige Autopsie, die von Jacksons Familie in Auftrag gegeben wurde, brachte noch kein Resultat. Der Sänger war am 25. Juni mit 50 Jahren überraschend an Herzversagen gestorben. Die Behörden ermitteln, ob die mutmaßliche Medikamentensucht des Sängers Ursache für den Tod war.

In Michael Jacksons Heimatort Gary im US-Staat Indiana ist am heutigen Freitag eine Gedenkfeier zu Ehren des verstorbenen "King of Pop" geplant. Daran werde auch Jacksons Vater Joe teilnehmen, kündigte Bürgermeister Rudy Clay am Donnerstag an. Außerdem würden die Bürgerrechtler Al Sharpton und Jesse Jackson erwartet.

Die Veranstaltung findet in einem Baseball-Stadion in der Nähe des Hauses statt, in dem Michael Jackson seine Kindheit verbrachte. Nach der Veröffentlichung des ersten Albums der Jackson 5 1969 zog die Familie nach Kalifornien. Seit Michael Jacksons Tod am 25. Juni pilgerten zahlreiche seiner Fans nach Gary, das 50 Kilometer südöstlich von Chicago liegt.

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