Mode
Bürgerlicher Look in dunklen Tönen im Winter

Die Damenmode für den Herbst und Winter 2006/2 007 ist feminin bürgerlich. Sie präsentiert sich mit einem Hauptakzent auf Kleider und Röcke in dunklen Tönen wie Braun, Aubergine, Altrosa, Rostrot, Oliv, Grau, Dunkelblau und Schwarz.

dpa DüSSELDORF. Die Damenmode für den Herbst und Winter 2006/2 007 ist feminin bürgerlich. Sie präsentiert sich mit einem Hauptakzent auf Kleider und Röcke in dunklen Tönen wie Braun, Aubergine, Altrosa, Rostrot, Oliv, Grau, Dunkelblau und Schwarz.

Das sind die wichtigsten Trendaussagen der weltgrößten Modemesse CPD in Düsseldorf. Zu dem interessanten Rahmenprogramm der Modemesse zählen als Highlights die Ausstellung von Vivienne Westwood im NRW-Forum wie auch der Fashion-Award „Catwalk with Ball“, zu dem prominente Fußballer als Models erwartet werden. Unter anderem zeigen sich Benjamin Auer (FSV Mainz 05) mit Freundin Sabrina Ulmer und Weltmeisterin Inka Grings auf dem Laufsteg. Damit will die Messe dem Fußballjahr Rechnung tragen. Gezeigt werden Kollektionen, die den Ballsport thematisieren.

Wer sich modisch nicht am runden Leder, sondern an allgemein gültigen Trends orientieren will, verzichtet im nächsten Winter auf Strass und Glitzerelemente und bevorzugt stattdessen gedeckte Farben, die in einer großen Mustervielfalt zum Ausdruck kommen. Britische Glenchecks und Wollstoffe mit Volants und Schleifen, französische Nadelstreifen mit Spitze und Rüschen verleihen der neuen bürgerlichen Stringenz weibliche Eleganz und einen Hauch Erotik.

Die Designer ließen sich dabei von historischen Vorbildern inspirieren. Ideen aus dem Zarenreich zeigen sich in Uniform- und Piloten-Looks, Pelzmützen, Abzeichen und doppelgereihten Knöpfen. Das Paris um 1910 erlebt ein Kostüm-Revival mit weich fließenden Linien in Braun und Altrosa. London um 1950 spiegelt sich in traditionellem Tweed und nostalgischen Karos. Shanghai um 1920 vereint modernen Großstadt-Stil mit farbenfrohen ethnischen Einflüssen wie Ponchos und Patchwork. Und das New York der 60er Jahre orientiert sich klassisch- avantgardistisch an strengem schwarz-weiß und geometrischem Design.

Die neuen Trendfarben heißen Petrol, Jade oder Dunkeltürkis - eine Mischung aus Blau und Grün, die zu Ocker, Aubergine, Braun, Grau, Oliv und Gelb kombiniert werden kann. Das gewisse Etwas der nächsten Herbst- und Wintermode kommt eher dezent daher. Es findet sich in Details wie außergewöhnlichen Schleifen, Schnallen und Knöpfen, Volants und Quasten. Stoffe sollen für sich sprechen, die Kombination von verschiedenen Qualitäten trifft die modische Aussage.

„The Power of D“ hat sich die Messe am Rhein auf ihre Fahnen geschrieben als Motto für den Anspruch, mit Düsseldorf Deutschlands Modemetropole Nummer eins darzustellen. Nachdem einige Herrenmode- Anbieter Düsseldorf den Vorzug gegenüber Berlin gegeben hatten, kehrte buchstäblich in letzter Minute die Münchner Modeagentur Klauser, Vertreter von über 50 namhaften Modelabels, an den Rhein zurück und buchte kurz vor Messestart einen der größten Stände. Für Margit Jandali vom Messeveranstalter Igedo die Fortsetzung eines Trends: Die CPD verzeichnet in diesem Jahr einen Ausstellerzuwachs von zehn Prozent im Vergleich zu 2005.

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