Moderne Musik
Österreichischer Komponist György Ligeti gestorben

Der österreichische Komponist György Ligeti ist am Montag nach langer und schwerer Krankheit gestorben. Dies berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA ohne Einzelheiten zu nennen.

HB WIEN. Die Musikwelt habe einen ihrer größten zeitgenössischen Komponisten verloren, sagte der Wiener Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny zum Tod des 83-Jährigen.

Ligeti wurde am 28. Mai 1923 in Diciosanmartin im rumänischen Siebenbürgen geboren. Der österreichische Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und Kunststaatssekretär Franz Morak würdigten Ligeti, der 1956 aus Ungarn nach Österreich geflohen war, als großen Österreicher. Zu Ligetis bekanntesten Werken gehören „Le Grand Macabre“, „Aventures“ und „Lux eterna“.

Seine stilistischen Entwicklungen in der Modernen Musik gelten als bahnbrechend. Einem großen Publikum wurde er dadurch bekannt, dass der Regisseur Stanley Kubrick einige Kompositionen Ligetis für den Film „2001: Odyssee im Weltraum“ und andere seiner Filme verwendete.

Ligeti werde in Wien ein Ehrengrab bekommen, sagte Mailath-Pokorny. Ligeti wurde 1990 mit dem Großen Österreichischen Staatspreis ausgezeichnet und war Mitglied des Östereichischen Kunstsenats.

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