Modeschau in London ging zuende: Der Pelz kehrt zurück

Modeschau in London ging zuende
Der Pelz kehrt zurück

Die Mode des kommenden Winters wird von Pelz und voluminösen, wenig figurbetonten Silhouetten bestimmt. Dies zeigte die Londoner Modewoche, die mit der Präsentation des Labels Jean Muir endete.

HB LONDON. Ob als Mütze, Mantel, Stola oder zur Verzierung von Röcken - Designer wie Nicole Farhi, Robert Cary-Williams und Julien MacDonald machten großzügigen Gebrauch von dem umstrittenen Material. Kleider mit niedriger Taille im Stil der 1920er Jahre waren ebenso auf den Laufstegen zu sehen wie Empire-Schnitte. Leuchtend bunte Strumpfhosen peppten vielfach die ansonsten gedeckte Farbpalette auf.

Nach sechsjähriger Abwesenheit war erstmals Amanda Wakeley wieder mit einer Modenschau vertreten. Die Designerin, die schon Königin Rania von Jordanien und Prinzessin Diana einkleidete und nun auch Camilla Parker Bowles zu ihren Kundinnen zählt, stellte mit bodenlangen Satinabendkleidern eine feminine und edle Kollektion - geprägt von Understatement - vor.

4500 Einkäufer und Modefans kamen nach London

Am letzten Tag der Modewoche präsentierte außerdem der Abschlussjahrgang des Londoner Central St. Martin's College seine Entwürfe auf dem Laufsteg. Das College gilt als Kaderschmiede für die Stardesigner von morgen und hat unter anderem Alexander McQueen, John Galliano und Stella McCartney hervorgebracht.

Im Rahmen der halbjährlich stattfindenden Londoner Modewoche zeigten 45 Designer ihre Kollektionen für die Herbst- und Wintersaison 2005/06, darunter Paul Smith, Betty Jackson, Ghost und der von der britischen Presse zum neuen Star Londons und Nachfolger Alexander McQueens gekürte Giles Deacon. Nach Schätzungen der Veranstalter lockten die Schauen 4500 Einkäufer, Journalisten und Modefans in die britische Hauptstadt.

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