Motorcycle Diaries
Neu im Kino: "Die Reise des jungen Che"

1952 brechen zwei junge Argentinier zu einer Reise durch Lateinamerika auf - Ernesto der eine, ein 23-jähriger Medizin-Student, Alberto der andere, 29, ein Bio-Chemiker.

Auf einem bruchreifen Motorrad Marke "Norton 500" aus dem Jahr 1939 verlassen sie Buenos Aires und ihre Familien und Freunde, durchqueren Argentinien, Chile, die Anden, kommen bis Peru. Acht Monate lang sind sie unterwegs. Sie sehen die Ruinen der Inka-Kultur. Sie sehen arme Menschen. Sie nehmen an Festen teil, der Reichen und der Armen. Das Ende ihrer Reise verbringen sie in einer Lepra-Kolonie am peruanischen Amazonas. Erst am Ende seines Films sagt Walter Salles, der brasilianische Regisseur, was aus den beiden jungen Abenteurern wurde. Ernesto ist Ernesto "Che" Guevara, der Revolutionär und zeitweilige Kampfgefährte Fidel Castros.

Sein Tagebuch, und das Tagebuch seines Freundes Alberto Granado, der heute in hohem Alter auf Kuba lebt, dienten dem Film als Vorlage. Salles erzählt auf wunderbar einfache Weise von zwei jungen Menschen, die auf ihrer mühsamen Reise die Augen aufmachen, die beobachten, und die lernen, dass Lateinamerika, dass die Welt anders ist, als sie sich das in ihrer argentinischen Mittelklassen-Perspektive vorgestellt hatten. Walter Salles erzählt unaufdringlich, unideologisch, zurückgenommen, mit einem fast dokumentarischen Blick in die Gesichter von Bauern, von Indios, von Lepra-Kranken. Gehen Sie mit Walter Salles auf eine höchst anregende Reise.

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