Nachgefragt: Verleger Stefan Lübbe
„Wir sehen ein gewaltiges Potenzial für Hörbücher“

Der Verleger Stefan Lübbe spricht über Kreativität, die Zukunft seines Unternehmens und Billigbuch-Kampagnen von Zeitungsverlagen.

2004 ist die Buchbranche mit einem blauen Auge davongekommen. Wie sind Ihre Erwartungen als Verleger für 2005?

Unsere Erwartungen sind sehr hoch. Es ist absehbar, dass wir diese auch erfüllen können.

Wie schaffen Sie das?

Wir werden kreativer im Programm, zielgenauer in der Planung und umsichtiger im Einkaufen von Stoffen.

Wie sieht denn Kreativität in der Verlagspraxis aus?

Um ein kreatives Buchprojekt zu nennen: Der Commissario Montalbano von Andrea Camilleri ist ein Feinschmecker. Daraus haben wir ein außergewöhnlich aufgemachtes Buch über Kochen, Wein und kulinarische Schauplätze gemacht.

Innerhalb der Buchbranche ist das Hörbuch das am schnellsten wachsende Segment. Setzt sich dieser Boom weiter fort?

Die Entwicklung des Hörbuchs läuft sehr gut. Im vergangenen Jahr haben wir einen unglaublichen Boom erlebt. Wir sehen noch ein gewaltiges Potenzial.

Aber die Umsätze mit den CDs sind doch noch bescheiden?

Die Erlöse bewegen sich bei uns noch auf relativ niedrigem Niveau, also im einstelligen Millionen-Euro-Bereich. Doch wir verdoppeln und verdreifachen derzeit die Umsätze.

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