Nacktszenen wirken alles andere als verschämt
Meg Ryan erstmals in Nacktszenen

Die Schauspielerin Meg Ryan hat ihr romantisches Image abgelegt. Beim Filmfest in Toronto verblüffte Ryan die Kritiker mit Nacktszenen in ihrem neuen Film "In the Cut".

HB TORONTO. Die Regisseurin Jane Campion habe nicht gewollt, dass die Nacktszenen verschämt wirken, sagte Ryan am Dienstag in Toronto. „Und ich denke, sie sind alles andere als das. Vor allem mag ich die vielen Dialoge in den Szenen. Sie machen sie wirklich intim.“

Beim Dreh der Nacktszenen seien nur wenige Personen im Raum gewesen. Dennoch waren Ryan und ihr Filmpartner Mark Ruffalo offenbar so aufgeregt, dass die Regisseurin damit drohte, sich ebenfalls auszuziehen.

Ruffalo hatte nach eigenen Angaben Angst vor den Sexszenen mit Ryan. „Ich war wirklich verängstigt. Und Ryan war mit Russell Crowe zusammen. Ich konnte nur noch daran denken, wie ich im Vergleich zu Russell Crowe wohl sein werde“. Ryan und Crowe hatten vor drei Jahren den Film „Lebenszeichen“ zusammen gedreht.

Ihr neuer Film bedeute nicht, dass sie den Komödien den Rücken zukehren werde. „Ich liebe es, Komödien zu spielen. Ich brauchte nur für einige Zeit eine Pause“, sagte Ryan. Der Film nach dem gleichnamigen Roman von Susanna Moore handelt von Einsamkeit und der Schwierigkeit, menschliche Beziehungen aufzubauen. Nicole Kidman soll die Hauptrolle abgelehnt haben. Kurz nach ihrer Scheidung von Tom Cruise sei ihr der Film zu emotional gewesen, hieß es.

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