Neu im Kino: "I, Robot"
Cop jagt Roboter

Chicago, 2035. Eine Metropole der Zukunft: Das gibt der technischen Fantasie der hollywoodschen Studios allen Anlass, die Trickkiste auszureizen und die Computer-Animationen heiß laufen zu lassen. Science Fiction also.

In den Straßen mischen sich Roboter unter die Menschen: hochentwickelt, harmlos, freundlich, zur Hilfe im Haushalt oder zum Ausführen von Hunden abgerichtet. Wolkenkratzer. Das höchste und schönste gehört der "U.S. Robotics", dem Konzern, der die Roboter entwickelt.

Detektiv Del Spooner (Will Smith) wird ins Gebäude bestellt, weil der Chef-Designer der Firma offensichtlich Selbstmord begangen hat. Auf ihn, Spooner/Smith, ist der Film abgestellt. Er kommt aus einem anderen Genre, dem amerikanischen Polizei-Film. Er beleidigt die Mächtigen, ist respektlos, hat stets einen witzigen Einzeiler auf den Lippen, misstraut allen (vor allem den Robotern), kriegt sein Abzeichen weggenommen, hat unglaubliche Abenteuer zu bestehen, besucht regelmäßig seine Oma.

Will Smith macht das auf bewährt-sehenswerte Weise: Er verwandelt das Science-Fiction-Stück in einen guten alten Cop-Film. Die Geschichte stammt von dem russischen Emigranten Isaac Asimov und handelt im Wesentlichen von einem Roboter, der die Regeln bricht, der zu denken anfängt und Gefühle kriegt: ein Mensch, sozusagen - auch wenn der Film uns dafür nicht wirklich einnehmen kann. Ein sommerliches Vergnügen, an dem vor allem jüngere Zuschauer Gefallen finden dürften.

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