Neuer Finanzberater Dagobert Duck lässt grüßen

Wer möchte nicht "Immer schön flüssig bleiben", wie es der langjährige kaufmännische Geschäftsführer der Rowohlt-Verlage, Helmut Dähne, in seinem neuen Finanzberater empfiehlt. Nachdem man die ersten 100 Seiten überstanden hat, ist das Buch sein Geld sogar wert.
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Auf den ersten 100 Seiten seines Buches wandelt Helmut Dähne auf den Spuren von Dagobert Duck. Quelle: ap

Auf den ersten 100 Seiten seines Buches wandelt Helmut Dähne auf den Spuren von Dagobert Duck.

(Foto: ap)

FRANKFURT. In Krisenzeiten wie diesen ist kompetenter Rat gefragt. Schade nur, dass Dähne uns auf den ersten hundert Seiten den Eindruck vermittelt, wir müssten Spießer sein und dazu stehen, um vernünftig mit unseren Finanzen umzugehen.

Wir müssen eine Vermögensbilanz mit Substanzwert und Ertragswert erstellen und uns abends hinsetzen und penibel aufschreiben, wie viel Geld wir für Kaffee und Bier ausgegeben haben. Am Ende des Monats dann werden wir zum Controller und überprüfen, ob sie unserer betriebswirtschaftlichen Prioritätensetzung entspricht. Dagobert Duck lässt grüßen. Das hält keiner länger als einen Monat durch, und dann winkt das schlechte Gewissen.

Doch ab Seite 104 hat Dähne für Nicht-Dagoberts jede Menge guten Rat zu bieten. In frischer Sprache erklärt er grundlegend und anschaulich, was man in Sachen Geldanlage, Versicherung und Altersvorsorge wissen muss, um keine großen Fehler zu machen - von den Tücken des Bankkontos über das Wesen von Anleihen bis zum Umgang mit Zertifikaten. Dieser Teil ist so pragmatisch, dass jeder sich an die Empfehlungen halten kann. Zeit und Geld für dieses Buch ist dieser Teil mehrfach wert.

Helmut Dähne: Immer schön flüssig bleiben. Rowohlt, Reinbek 2009, 240 Seiten,8,95 Euro.

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