Neues Buch
Sarrazin hält den Euro für überflüssig

Ein umstrittenes Buch über Integrationspolitik hatte Thilo Sarrazin im Jahr 2010 den Vorstandsposten bei der Bundesbank gekostet. Als Währungshüter verstand er sich dort wohl nicht, denn den Euro hält er für überflüssig.
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MünchenEx-Bundesbanker Thilo Sarrazin hat ein neues Buch geschrieben. Nach seinem umstrittenen Buch „Deutschland schafft sich ab“ nimmt er sich nun Europa vor. Der Titel des rund 350 Seiten dicken Werkes lautet: „Europa braucht den Euro nicht. Wie uns politisches Wunschdenken in die Krise geführt hat“. Es erscheint am 22. Mai.
Sarrazin stelle darin die Währungsfrage in einen größeren Zusammenhang, heißt es auf der Internetseite der Deutschen Verlags-Anstalt (DVA) in München: „Er zeichnet die verheerenden Resultate politischen Wunschdenkens nach und stellt die Debatte vom Kopf auf die Füße.“ Sarrazin, der mit „Deutschland schafft sich ab“ eine heftig geführte Kontroverse über die Zuwanderung ausgelöst hat, will sein neues Werk am 22. Mai in Berlin vorstellen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Neues Buch: Sarrazin hält den Euro für überflüssig"

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  • Das neue Sarrazin Buch trifft auf Expertiese, mal sehen wie die neue Propagandaschlacht wieder tönen wird!

  • Frau Merkel hatte gute Vorbilder die wissen wie man ein Land kaputt macht. Die Aussagen von Thilo-S. sind im Kern richtig. Kleine Fehler macht jeder, das ist menschlich, oder?

  • ich halte herrn ts für reichlich überflüssig ...

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