Kultur + Kunstmarkt
„Old boy“: Kafkaeskes Rachedrama aus Südkorea

Bei den diesjährigen Internationalen Filmfestspielen von Cannes traf „Old boy“ genau den Geschmack des Jury-Vorsitzenden Quentin Tarantino - und bekam dann auch den Großen Preis der Jury. Genau wie Tarantino in „Kill Bill“ ließ sich der koreanische Regisseur Park Chan-wook vom Rachegedanken als Thema für seinen Thriller leiten und schreckt auch nicht vor surrealen und extrem gewalttätigen Szenen zurück.

dpa HAMBURG. Bei den diesjährigen Internationalen Filmfestspielen von Cannes traf „Old boy“ genau den Geschmack des Jury-Vorsitzenden Quentin Tarantino - und bekam dann auch den Großen Preis der Jury. Genau wie Tarantino in „Kill Bill“ ließ sich der koreanische Regisseur Park Chan-wook vom Rachegedanken als Thema für seinen Thriller leiten und schreckt auch nicht vor surrealen und extrem gewalttätigen Szenen zurück.

Ein Geschäftsmann wird aus unersichtlichen Gründen 15 Jahre lang in einer Zelle gefangen gehalten. Aus dem Fernseher erfährt er, dass seine Frau ermordet wurde. Als er endlich frei gelassen wird, soll er herausfinden, warum man ihn entführt hatte. Er jedoch will seine Frau rächen und verhindern, dass noch mehr Menschen sterben. In Südkorea war „Old boy“ ein Kassenschlager, am US-Remake wird schon gearbeitet. (Oldeuboi, Südkorea 2004, 118 Min., FSK ab 16 J., von Park Chan-wook, mit Choe Min-shik, Yu Ji-tae, Gang Hye-jeong).

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