Oscar-Nacht
Natalie Portman und „The King's Speech“ räumen ab

Natalie Portman als beste Hauptdarstellerin und "The King's Speech" sind die großen Gewinner der Oscar-Nacht. Der Film über den stotternden König George VI. gewann gleich vier Trophäen.
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Los AngelesTom Hoopers Film „The King's Speech“ hat die diesjährige Oscar-Verleihung dominiert. Das Historiendrama um den stotternden König George VI. wurde in der Nacht zu Montag nicht nur als bester Film ausgezeichnet. Auch Regisseur Hooper und Hauptdarsteller Colin Firth konnten eine Trophäe mit nach Hause nehmen. Einen vierten Oscar gab es für das beste Originaldrehbuch. Ebenfalls vier Oscars gingen an Christopher Nolans „Inception“, der in den technischen Kategorien abräumte. Zur besten Hauptdarstellerin kürte die Academy Natalie Portman für ihre Rolle als psychotische Ballerina in „Black Swan“.

In ihrer Dankesrede bezeichnete die hochschwangere 29-Jährige diese Rolle als die „wichtigste ihres Lebens“ und bedankte sich mit zittriger Stimme bei Darren Aronofsky, dem Regisseur des Ballett-Thrillers. Portmans Oscar blieb der einzige für „Black Swan“, der in fünf Kategorien nominiert war.

Die deutschen Hoffnungen auf einen Oscar erfüllten sich nicht. Jakob Schuh und Max Lang, die Regisseure des animierten Kurzfilms „Der Grüffelo“, gingen ebenso leer aus wie Komponist Hans Zimmer („Inception“), der nach 1994 auf seinen zweiten Filmmusik-Oscar spekulieren konnte.

Insgesamt hielt die 83. Oscar-Gala keine größeren Überraschungen bereit. Etwas erstaunlich war, dass die bereits mehrfach oscar-prämierten Brüder Joel und Ethan Coen ganz ohne Auszeichnung blieben. Ihr Western „True Grit“ war in zehn Kategorien nominiert, gewann aber in keiner.

David Finchers „The Social Network“ erhielt immerhin drei Oscars in den Kategorien „Bester Schnitt“, „Beste Filmmusik“ und „Bestes adaptiertes Drehbuch“. Bei den Golden Globes vor einigen Wochen war das Facebook-Drama noch der große Gewinner mit vier Auszeichnungen gewesen.

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