Pariser Exil-Russen
Chagall, Kandinsky und Lipchitz in Wuppertal

274 klassische Werke russischer Künstler aus dem Pariser Exil sind vom 10. August bis 26. Oktober im Wuppertaler Von- der-Heydt-Museum zu sehen.

HB/dpa WUPPERTAL. Nach Sankt Petersburg, für dessen diesjährige 300-Jahr-Feier die Ausstellung zusammengestellt wurde, ist Wuppertal die zweite und einzige deutsche Station der Schau „Russisch Paris 1910 - 1960“. Als dritte und letzte Station ist Bordeaux vorgesehen, wie eine Museumssprecherin am Montag mitteilte. Zu sehen sind Gemälde und Skulpturen von Künstlern wie Marc Chagall, Natalia Goncharova, Nicolas de Stael, Wassily Kandinsky, Mikhail Larionov, Alexander Archipenko oder Jacques Lipchitz.

Von Revolution und Bürgerkrieg im eigenen Land abgeschreckt, hatte es die russischen Künstler nach Paris gezogen, hieß es. Damals entstand in der Seine-Metropole am Montparnasse und Montmartre die „größte russische Kunstkolonie im Exil“. Mit ihren Werken hätten die russischen Künstler von Paris aus die Kunst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts „maßgeblich beeinflusst“.

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