Pariser Kunstauktionen: Spitzenreiter Picasso

Pariser Kunstauktionen
Ausländische Bieter tragen das Geschäft

Spitzenreiter Picasso

Zu den zwei teuersten Losen in 2012 gehörte eine nordchinesische geschnitzte Holzskulptur des Guanyin aus dem 13. Jahrhundert. Sie wurde von dem Londoner Händler Giuseppe Eskenazi per Telefon am 19. Dezember bei Christie's für mehr als 9 Millionen Euro ersteigert. Der Schätzpreis betrug 200.000 bis 300.000 Euro. Ein kaiserliches, auf Seide gemaltes Album aus der Zeit von Qianlong fuhr mit 7,8 Millionen Euro das zweithöchste Ergebnis des Jahres ein. Es wurde am 12. Juni im Hôtel Drouot von Christoph Joron-Derem zugeschlagen. Picassos „Frauenporträt (Dora Maar)“ von 1939/40 wurde mit 6,3 Millionen Euro das teuerste Gemälde im Auktionsjahr 2012. Der Zuschlag vom 30. Mai ging auf das Konto von Sotheby’s.

65 Mal über 1 Million Euro

Um den internationalen Stellenwert des Kunstmarktplatzes Paris zu unterstreichen, geben die großen Auktionshäuser inzwischen die Herkunftsländer ihrer Einlieferer und die Namen der Sammler an, die ganze Kollektionen verkaufen. Sotheby's höchst dotierte Sammlung lieferten die Amerikaner Zaira und Marsel Mis ein. Sie brachte am 24. Oktober 19,1 Millionen Euro. Anzumerken wäre noch, dass der Hammer 65 Mal über der Ein-Millionen-Grenze fiel. Im Vorjahr waren es noch 75 Mal.

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