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Phantastische Welt - Michael und Edgar Ende in Garmisch

Die „Phantastische Welt“ Michael Endes (1929-1995) ist derzeit in dessen Geburtsort Garmisch-Partenkirchen zu bewundern. Mit der Ausstellung wird der Erfinder von „Jim Knopf“ und der „Unendlichen Geschichte“ gewürdigt, der am 12. November 75 Jahre alt geworden wäre.

dpa GARMISCH-PARTENKIRCHEN. Die „Phantastische Welt“ Michael Endes (1929-1995) ist derzeit in dessen Geburtsort Garmisch-Partenkirchen zu bewundern. Mit der Ausstellung wird der Erfinder von „Jim Knopf“ und der „Unendlichen Geschichte“ gewürdigt, der am 12. November 75 Jahre alt geworden wäre.

Schon der Eingang macht dem Besucher deutlich, dass er sich in eine ganz besondere Welt begibt: Der ganze Gang ist perspektivisch verzogen, macht gerade Wände schief und lädt ein, einen ganz neuen Blick auf die Dinge zu werfen.

Neben Themenräumen zu „Jim Knopf“, „Momo“ und „Die Unendliche Geschichte“ ist der Edgar-Ende-Raum ein Herzstück der Ausstellung, die von der „Phantastische Gesellschaft“ zusammengestellt wurde. Hier werden fast zwanzig Originalgemälde von Michael Endes Vater Edgar gezeigt. Der surrealistische Maler hat seinen Sohn stark beeinflusst.

Umgekehrt hat auch die Literatur des Sohnes den Vater inspiriert, wie der „Spiegel im Spiegel“-Raum deutlich macht. „Spiegel im Spiegel“ heißt ein Erzählband Michael Endes. Der Raum der Ausstellung zeigt unter anderem Gemälde des Vaters, die von der Decke hängen und sich unten in Spiegeln spiegeln. Dazu kann der Besucher Texte von Michael Ende lesen, die sich direkt auf die Bilder beziehen.

In einem „Raum der Lebenswelten“ werden Dokumente zu Endes Biografie gezeigt, eine Geburtsurkunde, bemalte Eier, die seine Mutter Luise verkauft hat, Porträts, die sein Vater gemalt hat, und natürlich viele Fotos. Im ersten Stock erwarten die Besucher dann Lese- und Kreativräume. Hier kann man sich in die Werke Michael Endes vertiefen, Filme über Ende ansehen und von Mitte September an im Rahmen des museumspädagogischen Begleitprogramms auch basteln und werkeln.

Roman Hocke, Lektor und langjähriger Vertrauter Michael Endes und Kurator der Ausstellung, freut sich darüber, dass mit der bis zum 14. November geöffneten Ausstellung das Land „Phantasien“ wieder ein Stück lebendiger wird.

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