Picasso-Gemälde zurückgezogen
Sotheby's bläst Millionen-Auktion ab

Er sollte der Star der kommenden Sotheby's-Auktion werden. Jetzt hat das Auktionshaus die Versteigerung von Picassos „Arlequin“ abgesagt. Hintergrund sind Befürchtungen, dass die Finanzkrise auch den Kunstmarkt erfasst.



HB BANGALORE. Wenige Tage vor dem geplanten Termin hat das Auktionshaus Sotheby's die Versteigerung des Picasso-Gemäldes „Arlequin“ abgeblasen. Das auf mehr als 30 Millionen Dollar geschätzte Werk sei aus "privaten Gründen" vom Besitzer zurückgezogen worden, sagte der Co-Chef der Sotheby's-Abteilung für impressionistische und moderne Kunst, David Norman, der „New York Times“ (NYT).

Der „Arlequin“, den Picasso 1909 malte, sollte der Star der Auktion am kommenden Montag sein, mit der Sotheby's die Herbstsaison eröffnet. Im Vorfeld der Auktion hatte es allerdings Gerüchte über einen Rückzug des Gemäldes gegeben, berichtet die NYT. Grund seien Befürchtungen, wonach dem Kunstmarkt eine ähnliche Krise bevorstehen wie den Finanzmärkten.

Bei der Ankündigung der Auktion im September hatten Vertreter des Auktionshauses erklärt, das Bild werde verkauft, ohne dass dem Besitzer eine Garantiesumme unabhängig vom Kaufpreis zugesichert werde.

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