Projekt eröffent am 12. Februar: Christo und Jeanne-Claude hoffen auf Regen

Projekt eröffent am 12. Februar
Christo und Jeanne-Claude hoffen auf Regen

Das Künstlerpaar Christo und Jeanne-Claude wünscht sich Regen für sein Projekt „The Gates“ im New Yorker Central Park. Dann würden sich die Stoffe der 7 500 Tore glätten, sagte das Künstlerpaar in einem Interview.

HB OSNABRÜCK. „Wenn wir uns von Mutter Natur ein bestimmtes Wetter wünschen könnten, dann zu Beginn leichten Regen, damit sich die Stoffe glätten, ein wenig Wind, damit die Nylontücher wehen“, sagte Jeanne- Claude in einem Interview der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag). Auch ein bisschen Schnee sei gut für das Kunstwerk, das aus 7500 mit safrangelben Stoff behangenen Toren besteht. Für den Fall, dass es zu stark schneien sollte, habe das Paar bereits 125 Schneeschaufeln parat gestellt.

Die letzten Tage vor der Eröffnung des Projektes am Samstag seien für die beiden sehr anstrengend gewesen. „Es ist wie bei einer Geburt: Endlich sehen wir unser Baby“, sagte Christo. Der 69-Jährige schläft nach eigenen Angaben derzeit nur zwei bis drei Stunden pro Nacht.

Zu Beginn ihrer Karriere hatten Christo und Jeanne-Claude drei Jahre lang illegal in den USA gelebt, sagte der Künstler dem Blatt. „Wir kamen als illegale Einwanderer auf einem Schiff an“, sagte Christo. Nach einer abenteuerlichen Flucht aus Bulgarien sei er 1958 in Paris gelandet. Sechs Jahre später habe es ihn und Jeanne-Claude dann in das „Mekka der Kunst“ nach New York gezogen.

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