Rock am Ring 2011
Andrang auch ohne Skandalnudel

Sonne, gröhlende Menschenmassen und dröhnende Musik: Das größte Musikfestival Deutschlands Rock am Ring zieht an diesem Wochenende 150.000 Besucher in den Festivalschlamm - und muss ohne einen Superstar auskommen.
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AdenauFast wäre es schon einmal schief gegangen. Drei Stunden ließ der Skandalrocker Pete Doherty seine Fans im strömenden Eifelregen warten, bis er auf die Bühne torkelte, längst nach Mitternacht. Angeblich hatten ihn französische Drogenpolizisten auf seinem Weg zu Rock am Ring festgehalten. Das war vor drei Jahren.

Auch dieses Jahr war der Rocker fest eingeplant - wäre er nicht kurz vor dem Festivalstart für sechs Monate ins Gefängnis gewandert. Als die Nachricht an die Öffentlichkeit kam, hatte der Veranstalter Marek Lieberberg schon einen Ersatz. Kein Problem für ihn - die Bands stehen für einen Auftritt bei Rock am Ring Schlange.

150.000 Zuschauer kommen an diesem Wochenende - und damit ist Rock am Ring zusammen mit dem Zwillingsfestival Rock im Park das größte Festival Deutschlands. Auf dem Nürburgring und dem Nürnberger Zeppelinfeld spielen dieses Jahr unter anderem die britische Band Coldplay, die US-Rocker Kings of Leon, die Alternative-Band System of a Down sowie Mando Diao aus Schweden und die kalifornische Metal-Band Korn.

Aus Deutschland sind unter anderem die Söhne Mannheims, die Countrygruppe The BossHoss, die Punkband Beatsteaks und die Rocker Selig dabei. Ihnen werden auf insgesamt drei Bühnen tausende Fans zujubeln, die schon Tage vorher auf das Festivalgelände gezogen sind und dort zelten, feiern und Bier trinken. Dabei verzichten sie tagelang weitgehend auf die Annehmlichkeiten der Zivilisation wie herkömmliche sanitäre Anlagen oder ein festes Dach über dem Kopf. Warum nur?

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