Schlingensief will „die Oper vom elitären Raum befreien und raus auf die Straße bringen"
Schlingensief startet „Wagnerrallye“

Mit dem Wortspiel „Der Ring liegt im Rhein und die Kraft in der Ruhr“ hat der Regisseur Christoph Schlingensief seine Wagner-Autorallye durch acht Revierstädte eröffnet.

HB RECKLINGHAUSEN. Zehn Teams mit je zwei Fahrern beschallen über Dachlautsprecher auf ihren Wagen das Ruhrgebiet mit Orchesterstimmen aus Wagner-Opern. Während der Tour müssen die Teams rund 60 Aufgaben zu Wagner und dem Ruhrgebiet lösen. Die Aktion gehört zum Programm der Ruhrfestspiele und dauert bis Sonntag.

„Ich hoffe, dass viele Ruhrgebietler bei der Aktion mithelfen“, sagte Schlingensief. Die Aufgaben, bei denen die Bürger den Rallye- Teams helfen können, sind im Internet aufgelistet. Jeder könne somit Teil der Wagner-Rallye werden. „Es wird ein wunderschönes Bild sein, wenn sich ein ganzes Orchester durch die Landschaft bewegt“, sagte Schlingensief. Er wolle mit der Aktion „die Oper vom elitären Raum befreien und raus auf die Straße bringen“.

Am zweiten Tag der Ralley, am Freitag, starten die Teams am Musiktheater in Gelsenkirchen. Zielstadt am Abend ist Oberhausen. Am Samstag führt die Tour über Mülheim an der Ruhr und Essen zurück nach Recklinghausen. Zum Ende der Ruhrpott-Rallye am Sonntag steigt eine Abschluss-Show mit der Neuen Philharmonie Westfalen im Recklinghäuser Festspielhaus. Der Sieger erhält eine Eintrittskarte für Schlingensiefs „Parsival“-Inszenierung im Sommer bei den Bayreuther Festspielen.

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