Sieben Bücher sind in Planung, fünf wurden bereits veröffentlicht
Gruseln ohne Schnitt

Harry Potter wird älter – und mit ihm die Zuschauer. Im aktuellen Film wird es spannend wie nie zuvor.

Noch gruseliger und noch spannender“, das verspricht die Werbung für den neuen Film „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“. Noch gruseliger? Dabei gerieten deutsche Eltern doch schon vor anderthalb Jahren in Angstzustände, dass Harry Potter nichts für ihre kleinen Kinder wäre. Der Verleih Warner Brothers kürzte seinerzeit „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ um die heftigsten Minuten. Damit waren zumindest eine Altersfreigabe ab sechs Jahre und ein paar hunderttausend kleine Zuschauer mehr gesichert.

Diesmal geht das nicht, denn die Geschichte richtet sich jetzt noch eindeutiger an ältere Kinder. „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ ist ab 12 Jahren freigegeben (oder die Eltern müssen mit). Daran könnten selbst Schnitte nichts ändern, will man das Gesamtwerk nicht verstümmeln. „Warum auch?“ fragt Regisseur Alfonso Cuarón, „mein Film ist zwar gruselig, aber nicht brutal. Außerdem werden auch die Potter-Fans mit jeder Geschichte älter, und an sie richtet sich unser Film schließlich.“

„Neben der Bibel gibt es momentan keine anderen Bücher, die so berühmt sind wie Harry Potter“, sagte Gary Oldman kurz vor der Premiere des dritten Kinoabenteuers am Sonntag in London. Der 46-jährige Schauspieler bekam zwei Jahre lang keine Angebote mehr und bezeichnet es als höchstes Glück, die Rolle des Schwerverbrechers Sirius Black ergattert zu haben. „Es ist nur eine Nebenrolle, aber seitdem bin ich wieder gefragt“, so Oldman.

Der Zauberjunge mit der Zickzacknarbe auf der Stirn scheint ohnehin für jeden ein Segen zu sein, der es mit ihm unmittelbar zu tun bekommt. Das fängt schon bei seiner geistigen Mutter Joanne K. Rowling an. Vor elf Jahren lebte die arbeitslose Lehrerin noch von der Sozialhilfe und musste mit 450 Euro im Monat für sich und ihre Tochter auskommen. Bis ihr auf einer Zugfahrt der kleine Harry Potter durch den Kopf schwirrte und sie die Geschichte nach und nach aufschrieb. Heute zählt die Autorin mit einem geschätzten Gesamtvermögen von 600 Millionen Euro zu den reichsten Frauen Englands.

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