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Sprachwissenschaftler: Rechtschreibreform wird nicht gekippt

Die Rechtschreibreform wird nach Ansicht des Sprachwissenschaftlers Rudolf Hoberg von staatlicher Seite nicht gekippt. Die Spitzenbeamten aus den zuständigen Ministerien Deutschlands, Österreichs und der Schweiz würden sich am kommenden Montag (23. August) in Wien voraussichtlich darauf verständigen, auf jeden Fall an der Reform festzuhalten“, sagte das Mitglied der Zwischenstaatlichen Kommission für die deutsche Rechtschreibung der „Stuttgarter Zeitung“.

dpa STUTTGART. Die Rechtschreibreform wird nach Ansicht des Sprachwissenschaftlers Rudolf Hoberg von staatlicher Seite nicht gekippt. Die Spitzenbeamten aus den zuständigen Ministerien Deutschlands, Österreichs und der Schweiz würden sich am kommenden Montag (23. August) in Wien voraussichtlich darauf verständigen, auf jeden Fall an der Reform festzuhalten“, sagte das Mitglied der Zwischenstaatlichen Kommission für die deutsche Rechtschreibung der „Stuttgarter Zeitung“.

Zudem werde bei dieser Sitzung der Rat der deutschen Rechtschreibung vorbereitet, der die Zwischenstaatliche Kommission als Beratungsgremium ersetzen soll. Zur öffentlichen Aufregung um die Reform sagte Hoberg dem Blatt: „Nach meiner Einschätzung interessiert die Reform 90 % der Menschen überhaupt nicht mehr. Der Protest kommt von ein paar Bildungsbürgern, die von Anfang gegen die Neuerung waren, was ihr gutes Recht ist.“ Hoberg (68) ist Professor für Sprachwissenschaft an der TU Darmstadt und Vorsitzender der Gesellschaft für deutsche Sprache.

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