„Sprungbrett“ für Ebert, Reis und Cevikkollu
Handelsblatt verleiht Kabarettpreis

Mit intelligentem, nüchtern-bissigem und stets aktuellem Kabarett begeistern Vince Ebert, Thomas Reis und Fatih Cevikkollu ihr Publikum. Dafür bekamen sie nun das „Sprungbrett“, den Kabarettpreis des Handelsblatts.

HB DÜSSELDORF. Am Dienstagabend hat das Handelsblatt die drei Künstler im Düsseldorfer Kom(m)ödchen mit dem Kabarettpreis „Sprungbrett 2007“ ausgezeichnet. Alle Kabarettisten präsentierten zuvor einen etwa 30-minütigen Ausschnitt aus ihren aktuellen Programmen.

Bereits zum achten Mal hat das Handelsblatt den mit jeweils 2500 Euro dotierten Preis an Talente der deutschen Kabarett-Szene vergeben. Deutschlands führende Wirtschafts- und Finanzzeitung würdigt mit dieser Auszeichnung Künstler, die durch ihre engagierten und ambitionierten Einfälle und Darbietungen auffallen.

Die Jury um Theaterleiter Kay S. Lorentz hat die diesjährigen Preisträger aus einer Reihe talentierter Künstler der verschiedenen Kabarett-Genres ausgewählt.

Vince Ebert fing im Jahr 2000 ein neues Leben an. Nach insgesamt fünf Jahren in der freien Wirtschaft schaffte er 2000 den Ausstieg und feiert seitdem Erfolge als Wissenschaftskabarettist. Zurzeit ist er mit seinem aktuellen Soloprogramm „URKNALLER – Physik ist sexy“ auf Tour und unterhält mit seinem intelligenten Kabarett sowohl Laien als auch naturwissenschaftliches Fachpublikum. Im Oktober feiert er mit seinem neuen Soloprogramm „Denken lohnt sich“ Premiere.

Als Altkabarettist könnte man dagegen schon fast Thomas Reis bezeichnen. Seit 20 Jahren steht er auf der Bühne und stellt sich dort den wirklich wichtigen Fragen im Leben. In seinem aktuellen Erfolgsprogramm rätselt er „Gibt es ein Leben über 40“. Alltagsbeobachtungen paaren sich dabei mit Autobiographischem, Comedy mit philosophischen Sentenzen und tagesaktuellen Analysen. Scharfe Wortakrobatik trifft dabei auf beißenden Zynismus. Ab Mai 2007 wird sich Thomas Reiß auf die Suche nach Antworten auf die Frage „Machen Frauen wirklich glücklich?“ begeben.

Seit Ende 2005 tritt Fatih Cevikkollu mit seinem ersten Soloprogramm „Fatihland“ auf. Dabei gibt er mit viel Selbstironie den Wanderer zwischen deutschen Vorurteilen und türkischen Vorbehalten. Sein Programm ist ein gelungener Mix aus Stand Up-Comedy, Kabarett, Rap, Hip Hop und Lyrik. Kritiker sehen in ihm einen „Hoffnungsträger der deutschen Comedy-Szene“

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