„st'art“-Messe in Straßburg
Barcelona und Bukarest im Blick

Im November lockt die Straßburger "st'art", die größte Messe für Kunst- und Kunsthandwerk in der französischen Provinz, wieder Kunstfreunde ins Elsass. Mit zwei Schwerpunkten, Barcelona und Bukarest, sorgt sie für neue Namen, neue Eindrücke und frischen Wind.
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PARIS. Die Straßburger "st'art", die größte Messe für Kunst- und Kunsthandwerk in der französischen Provinz, wird zum fünfzehnten Mal vom 26. bis 29. November im Parc des Expositions im Stadtteil Wacken ihre Tore öffnen. Rund 100 Aussteller, davon vierzig Ausländer aus zwanzig Ländern, werden ihre kreativen Produkte der letzten fünfzig Jahre anbieten. Wie üblich finden die aus Frankreich, Deutschland, der Schweiz und Luxemburg anreisenden Käufer Malerei, Skulptur, Glaskunst, Fotografie, Videokunst und Grafik vor. Die Pariser Galerie Laurent Strouk zeigt den im Moment boomenden französischen Maler Philippe Pasqua, der für gewöhnlich mit Riesenporträts beeindruckt, aber neuerdings auch mit aggressiven Motiven aufwartet.

Vier Galeristen kommen aus Deutschland: Art Transfer International Gallery, Stromberg; Maisenbacher Art Gallery, Trier, mit seinem Künstler Ottmar Hörl; Frank Pages Art Galerie, Baden-Baden, und Pas-Edition, Benzweiler. Weiters vereint die "st'art" vier Italiener, zwei Belgier, zwei Luxemburger, je einen Südkoreaner, Dänen, Tschechen.

Zwei Schwerpunkte

Immerhin 14 Spanier präsentieren sich im Elsass, da einer der Schwerpunkte auf den Galerien aus Barcelona liegt. Die zweite Ausrichtung konzentriert sich auf drei Galerien aus Bukarest, was vermutlich nicht als ein Gegengewicht zur Ausweisung der rumänischen Roma aus Frankreich gedacht ist, sondern dem etwas verspäteten Interesse der französischen Messeveranstalter für die Länder im Osten Europas entspricht. Vier Spezialausstellungen sind den rumänischen Künstlern gewidmet, die sich allzu oft gegen Konventionen aufbäumen, dabei aber im Kitsch landen.


www.st-art.com

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